C14 - Forschung
Die Radiokarbondatierung („C-14-Datierung“) oder C14-Methode, nach engl. „radiocarbon“) ist eine Methode zur Datierung von kohlenstoffhaltigen, vor allem organischen Materialien bis zu einem Alter von etwa 70.000 Jahren. Sie beruht auf dem radioaktiven Zerfall des Kohlenstoff-Isotops 14C (Halbwertszeit ca. 5730 Jahre) und wird insbesondere in der archäologischen Altersbestimmung, Archäobotanik und Quartärforschung angewandt.
Stirbt ein Organismus ab, endet die C14-Zufuhr. Durch die Messung der Strahlungsintensität lässt sich nun bestimmen, wie viel Zeit seit dem Absterben der organischen Materie vergangen ist.
Angesiedelt an der Christian-Alberechts-Universität zu Kiel werden sich in einer zweiten Ausbaustufe des Zentrums für Baltische und Skandinavische Archäologie Wissenschaftler mit der C14-Forschung befassen.
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