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Was blüht denn da in Haithabu?
Im Wikinger Museum Haithabu hat man die Beete im Umfeld des
Museumsgebäudes mit den Wildstauden und Kulturpflanzen
bepflanzt, die - archäologisch nachgewiesen - schon während
der Blütezeit von Haithabu hier wuchsen.
Während
der Sommermonate zeigen diese Anpflanzungen ihre volle Blütenpracht.
Die Auswahl soll den Besuchern zum einen vermitteln, welche
Pflanzenvielfalt unsere Vorfahren kannten. Zum anderen soll
der Blick dafür geschärft werden, daß viele
dieser Pflanzen heute noch in der Natur vorhanden sind, aber
wenig beachtet werden.
Dazu gehören im Wildstaudenbeet Engelwurz, Leinkraut,
verschiedene Binsenarten, Wiesenkerbel, die Wilde Karde, Walderdbeeren,
Johanniskraut u.v.m.
Ein niedriger Flechtzaun aus Weidenruten mit Stellern aus Haselnuß umgrenzt
das Kulturpflanzenbeet. Er zeigt ein einfaches Geflecht, wie
es auch schon zu Zeiten der Wikinger hergestellt wurde, um
Kulturpflanzen vor Tieren zu schützen. Häufig wurden
auch Haselnußruten für das Geflecht verwendet. In
dem Beet wird jedes Jahr eine andere wikingerzeitliche Kulturpflanze
angesiedelt. Dabei kann es sich z.B. um Lein, Gerste, Rispenhirse
und Pferdebohnen handeln.
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