Von A nach B
Mit dem Bau der Chaussee zwischen Altona und Kiel trat Schleswig- Holstein 1832 in das Zeitalter des modernen Verkehrs ein. Nur zwölf Jahre später brachte die erste Eisenbahnlinie die nächste dramatische Verkürzung der Reisezeiten. Auf den neuen Verkehrswegen kamen schon bald die ersten Sommerfrischler nach Schleswig- Holstein, und kühne Visionäre begeisterten sich an den ganz neuen Möglichkeiten des Verkehrs zu Wasser, zu Lande und in der Luft.
Seit dem Zweiten Weltkrieg führte die rasante Motorisierung schließlich zu einer zuvor undenkbaren Mobilität breiter Bevölkerungsschichten. "Nicht mehr laufen, Quickly kaufen", hieß es in einer Moped-Werbung der 1950er Jahre, und mit Kleinstwagen wie dem Kabinenroller wurde in der Wirtschaftswunderzeit bald auch das Autofahren für jedermann erschwinglich.
Die Dauerausstellung "Von A nach B" erhellt den Zusammenhang zwischen Infrastruktur, Mobilität und Modernisierung in einer Übersicht über 200 Jahre Verkehrsgeschichte in Schleswig-Holstein vom Ochsenweg zur Autobahn und von der Postkutsche bis zum Ford Taunus.
