Die Ausstellungen im Volkskunde Museum dokumentieren die Kultur-
und Alltagsgeschichte des Landes Schleswig-Holstein vom 18.
Jahrhundert bis zur Gegenwart.
Im viergeschossigen Haupthaus zeigt das Museum die kultur-
und landesgeschichtlichen Ausstellungen "Schleswig-Holsteinische
Erinnerungsorte" und "Das Land zwischen den Meeren" sowie
das offene Schaumagazin "Vom Mangelbrett zur Moulinette-Schaumagazin
Hauswirtschaft" Im Herbst 2007 wird hier zusätzlich
eine Ausstellung zur Polizeigeschichte eröffnet. In den
großen Nebengebäuden
sind die Ausstellungen "Gerät und Arbeit der Bauern",
das offene Technikmagazin "Historische Antriebstechniken
auf dem Land"
und die Ausstellung "Mobilität & Verkehr" untergebracht. In
derehemaligen Truppenbäckerei sind der historische Dorfladen
und die Eisdiele von 1957 zu sehen. Im selben Gebäude befindet
sich auch das Museumscafe, das sich zum Museumsgarten öffnet,
der nach historischen Vorbildern der Zeit um 1900 angelegt
wurde.
Die historischen Bauernstuben des 17. bis 19. Jahrhunderts
sowie die bedeutende Sammlung älterer schleswig-holsteinischer
Volkskunst (Malerei, Keramik, Möbel, Festtagstrachten)
sind im Schloß Gottorf in der Abteilung
Volkskunst des Landesmuseum für Kunst
und Kulturgeschichte ausgestellt.
Auf der Schloßinsel
befindet sich auch die Ausstellungshalle für die Kutschensammlung,
die einen faszinierenden Überblick über
die Kulturgeschichte des Reisens bietet.