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Ausdruck tiefer Verbundenheit

Am Beginn der Stiftung Rolf Horn stand ein Besuch: Das Berliner Ehepaar Horn reiste zum  Schleswig- Holsteinischen Landesmuseum auf Schloss Gottorf und Rolf Horn überraschte dessen damaligen Direktor Prof. Dr. Heinz Spielmann mit der Frage, ob er sich vorstellen könne, die – in mitgebrachten Fotos dokumentierten – Werke der klassischen Moderne im Museum aufzunehmen. Das war in den späten 1980er Jahren.
Die Verbundenheit wuchs: Eine erste Ausstellung fand 1989 im Gottorfer Barocksaal statt. Die Stiftung Rolf Horn wurde 1992 gegründet. 1995 erfolgte der Einzug der Sammlung Horn in einen Flügel des einstigen preußischen Pferdestalls. Der Sammler, ein Kaufmann mit familiären Wurzeln in Kiel, finanzierte zudem die Umwandlung des bereits museal genutzten Stallgebäudes in einen innenarchitektonisch funktionalen Bau für Bilder und Skulpturen: 1700 Quadratmeter, ein Flügel – etwas mehr als die Hälfte der Ausstellungsfläche für die Stiftung Horn, der andere Gebäudeteil für die Museumssammlung.
Die Stiftung Rolf Horn ist eine von mehreren privaten Stiftungen auf Schloss Gottorf, die der Öffentlichkeit ihren Kunstbesitz zur Verfügung stellen und auf dem Museumsgelände zu Gast sind. Das schließt ein, dass die Stiftung Rolf Horn auch einmal die „Stiftung Schleswig-Holsteinischer Landesmuseen“ an einem anderen Ort repräsentierte: 2009 war der Kernbestand der Sammlung mit großem Erfolg im Brücke-Museum Berlin ausgestellt. So wurde die Stiftung Horn zum Botschafter Schleswig-Holsteinischer Museumskultur.

 

 

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