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Schädelkult meets Wacken

Der Bullenschädel: ein berühmtes Wacken-Symbol
 
Der Bullenschädel: ein berühmtes Wacken-Symbol

Fast 80.000 Anhänger schwerer dunkler Musik haben das kleine Dorf Wacken bei Itzehoe zwischen dem 1. und 4. August fest im Griff gehabt - und Vertreter der Landesmuseen Schloss Gottorf waren vier Tage mitten drin. Möglich machte diesen Crossover das derzeitige Ausstellungshighlight der Gottorfer: der Schädelkult. Das Metallrock-Publikum war fasziniert von der Schädelvielfalt auf der Schleswiger Schlossinsel und verewigte sich im "Kunstzelt" von Wacken auf riesigen Collagen.

Auf Einladung der Wacken-Foundation haben die Landesmuseums-Abteilungen Presse/Öffentlichkeitsarbeit und Bildung/Vermittlung ihr Quartier im Kunstzelt von Wacken, nur wenige Meter von den Hauptbühnen des Festivals, bezogen. Viel lauter geht es nicht mehr. Neben der lockeren Präsentation der Schädelkult-Ausstellung laden die Gottorfer die "Schwarzen" ein, im Kunstzelt selbst kreativ zu werden. An vier Meter breiten Collagen sollen sie ihren Beitrag zum Schädelkult leisten. Die Freunde knallharten Gitarrenriffs greifen begeistert zu Schablonen und verschiedenen Malutensilien wie Spraydosen, Akryllack oder Edding-Filzern.
Zu den 1000 Gästen zählte am ersten Festivaltag auch "Wacken"-Gründer Thomas Jensen. "Super das ihr da seid. Von der Schädelkultausstellung hab' ich natürlich schon gehört, es bislang aber noch nicht geschafft. Aber bis Mitte Oktober schaffe ich es mit Sicherheit noch", sagte Jensen im Gespräch mit Gottorf-Pressesprecher Frank Zarp. Jensen kam in Begleitung eines seiner engsten Vertrauten, "Wacken"-Anwalt und Foundation-Stiftungsvorstand Manni Lack. "Die Gottorfer Präsenz ist wichtig für uns, zum ersten Mal überhaupt bekennt sich ein Museum dieser Größenordnung zu unserem Festival. Schleswig-Holsteins Kulturmarken müssen sich zwingend besser miteinander vernetzen. Dies ist ein toller Beitrag", so Lack. 

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