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Geheimnisvolle antike Spitzentechnologie

Der Mechanismus von Antikythera
 
Der Mechanismus von Antikythera

Die Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft (Sektion Schleswig) ist am Dienstag, 20. Februar, mit einem Vortrag auf Schloss Gottorf zu Gast. Prof. Dr. Lutz Käppel spricht ab 19.30 Uhr über den "Mechanismus von Antikythera. Antike Spitzentechnologien und die Frage ihrer kulturellen Bedeutsamkeit". Für Mitglieder der Universitätsgesellschaft kostenlos, Gäste zahlen 3 Euro.

Im Jahre 1901 wurden vor der griechischen Insel Antikythera ein Schiffswrack aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. entdeckt. Darin befand sich eine rätselhafte Apparatur aus 82 Fragmenten, die sich zu einem komplizierten Zahnräderwerk rekonstruieren ließen. Bald wurde dieser Mechanismus als astronomisches Instrument identifiziert, teilweise sogar als ältester Computer der Welt bezeichnet. Doch erst vor kurzem ist es gelungen, mit Hilfe modernster Durchleuchtungsmethoden tief ins Innere der Apparatur zu blicken und dadurch auch eine Fülle griechischer Inschriften auf einzelnen Elementen zu entziffern. Der Vortrag „Der Mechanismus von Antikythera. Antike Spitzentechnologien und die Frage ihrer kulturellen Bedeutsamkeit“ von Prof. Dr. Lutz Käppel vom Institut für Klassische Altertumskunde der CAU in Kiel stellt die neue Rekonstruktion im Kontext hellenistischer Wissenschaft und Kultur vor, erstmals über das rein Technische hinaus in einer ansatzweise interdisziplinären Würdigung des Objektes. Die Veranstaltung der Schleswig-Holsteinischen Universitäts-Gesellschaft findet am 20. Februar 2018 ab 19.30 Uhr im Vortragssaal auf Schloss Gottorf statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen (3,- €; für Mitglieder kostenlos)  

Termin:            Dienstag, 20.2.2018, 19:30 Uhr

Ort:                  Vortragssaal von Schloss Gottorf, Schlossinsel 1, 24837 Schleswig

Kosten:            für Mitglieder der Universitätsgesellschaft kostenlos, Gäste zahlen 3,00 €

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