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Barrieren werden abgebaut

Manch ein älterer Besucher hat schon geflucht bei seinem Gang über die Schlossinsel. Schuld daran ist vor allem das Kopfsteinpflaster, das auch die Fortbewegung in einem Rollstuhl erheblich erschwert. Damit soll zumindest im Bereich des Kassenhauses bald Schluss sein.

Die Fußwege zwischen den jeweiligen Ausstellungsgebäuden sind bereits in der Vergangenheit durch das Einlassen von Granitstreifen ins Pflaster barrierefrei umgearbeitet worden. Jetzt ist der Schlossvorplatz zwischen Kassenhaus und Museumsshop und dem gegenüberliegenden Haus 2 dran. In gemeinsamer Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege hat sich die Stiftung Schloss Gottorf entschieden, zwischen den bereits vorhandenen Granitstreifen das Kopfsteinpflaster zu ersetzen durch ein sogenanntes Kleinsteinpflaster. Dabei wird sich dieses neue Pflaster in Material und Farbe am historischen Bestand orientieren. Gleichzeitig wird den Besuchern zukünftig der Gang vom Kassenhaus zum Schlossportal erleichtert werden durch die Schaffung eines Kleinsteinpflaster-Streifens. Auch der Zugang zum Museumsshop/Kassenhaus wird nach Abschluss der Bauarbeiten barrierefrei sein, denn die Zugänge werden eine Rampe mit einem bequemen Steigungsmaß erhalten.
Parallel zu diesen Arbeiten sollen auf dem Parkplatz des Schlosses direkt unterhalb des Kassengebäudes fünf Behindertenstellplätze eingerichtet und entsprechend ausgewiesen werden. 



 

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