|
|
| |
|
|
|
Sammlungen - Volkskunst
Eine umfangreiche Abteilung des Museums ist der ländlichen
Volkskunst des Landes gewidmet, die seit dem ausgehenden
16. Jahrhundert eine eigenständige Entwicklung erlebte.
Geordnet ist die Abteilung nach den Regionen des Landes,
da sich die jeweilige Formensprache und ihr formaler Reichtum
aus der regionalen Entwicklung erklärt. Mit Intarsien
geschmückte Möbel und vielfarbige Keramik sind
charakteristische Erzeugnisse der Probstei. Ihren Namen erhielt
die wohlhabende Region südlich Kiels von den Pröpsten
des Adeligen Klosters Preetz.
Ein besonderer Schatz sind die mit ihrer gesamten Ausstattung
erhaltenen Bauernstuben, die „Döns“. Besondere
Merkmale sind die sparsame Möblierung, denn Schränke
und Betten werden als Wandschränke bzw. Alkoven in die
Vertäfelung integriert. Eine anschauliche Vorstellung
vom Alltagsleben wie auch von den Festtagen, von den Häusern
und Trachten geben die ausgestellten Volksleben-Bilder.
Einen eigenen Bereich bilden die Zeugnisse der Seefahrt,
die bis ins 20. Jahrhundert hinein ein bedeutender Wirtschaftsfaktor
war. Neben Kapitänsbildern und Reisemitbringseln zählen
dazu nautische Instrumente. |
|
 |
|
|
|