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Gottorfer Musik im Lutherjahr 2017

Passend zum Lutherjahr 2017 steht das Gottorfer Musikprogramm im Zeichen des Reformators. Musik spielte bei der Ausbreitung der Reformation im Norden eine wichtige Rolle – man denke nur an den Lübecker „Singekrieg“; und die Musik gehört zu den schönsten Früchten der Reformation im Norden, allen voran die Musik des Gottorfer Hofes. Das Landesmuseum stellt seine Gottorfer Orgelmusik, die traditionell am letzten Freitag eines jeden Monats stattfindet, 2017 unter das große Motto des Jahres, das Reformationsjubiläum, und erweitert das Programm um zusätzliche Konzerte.

  • Freitag, 27. Januar, 16.00 Uhr

Studierende der Musikhochschule Lübeck

„Und wenn die Welt voll Teufel wär!“. Bearbeitungen von Lutherchorälen

Die Musikhochschule Lübeck ist eine von bundesweit 24 Musikhochschulen. Hier werden rund 400 Studierende aus über 40 Nationen zu Solisten oder Sängern, Kammer- oder Orchestermusikern, Kirchenmusikern und Musikpädagogen ausgebildet. Bei all ihren Konzerten besticht die Musikhochschule Lübeck durch die hohe Qualität ihrer Darbietungen und durch internationales Flair. Das Konzert steht in der Reihe „Wir in Schleswig-Holstein“, mit der sich die Hochschule im eigenen Land präsentiert. Es bildet zugleich den Auftakt des Gottorfer Lutherjahres 2017
Eintritt frei, Spenden erbeten.

 

Freitag, 24. Februar, 16.00 Uhr

Volker Linhardt, Orgel

Luther.upgrade2017.0 – Kompositionen von alt bis neu und Improvisationen zu Liedern von Martin Luther

Volker Linhardt, Organist und Komponist, wurde 1965 in Bayreuth geboren und studierte an der Hochschule für Kirchenmusik in Bayreuth und an der Musikhochschule Hamburg. Daneben studierte er Musikwissenschaft in Hamburg und absolvierte ein Orgel- und Improvisationsstudium am Königlichen Konservatorium Den Haag/Amsterdam; es folgten Meisterkurse über Improvisation und Orgel, u. a. mehrfach als Stipendiat des Schleswig-Holstein-Musik-Festivals und des Landes Nordrhein-Westfalen. Nach Stationen in Lübeck u. a. O. ist Volker Linhardt seit 2010 Kantor an St. Marien in Rendsburg. Volker Linhardt konzertiert solistisch und in Zusammenarbeit mit dem Kieler Knabenchor im In- und Ausland.

Eintritt frei, Spenden erbeten.


Freitag, 31. März, 16.00 Uhr

Kai Krakenberg, Orgel

Orgelmusik von der Spätgotik bis zum Frühbarock

Werke aus dem Robertsbridge Codex, dem Codex Faenza, der Tabulatur des Adam Ileborgh von Stendal, dem Buxheimer Orgelbuch sowie Kompositionen von Jan P. Sweelinck, Franz Tunder u. a.
Kai Krakenberg studierte an der Folkwang–Hochschule in Essen und war schon während des Studiums Assistent von Professor Schneider. Er nahm an Akademien und Kursen bei international renommierten Organisten u. a. in den Niederlanden, Frankreich, Dänemark, Italien und den USA teil. Nach Stationen in Augustdorf und Hamburg ist Kai Krakenberg seit 2005 Kirchenmusiker, Kantor und Organist der Stadtkirche St. Marien in Husum.. Er konzertierte in nahezu allen europäischen Ländern, Russland, Asien sowie in den USA und Kanada.

Eintritt frei, Spenden erbeten

Freitag, 28. April, 19.00 Uhr    

Erik Hildebrandt-Nielsen, Orgel, Kuno Kjærbye, Violine

Cross over. Musik des Barock im 21. Jahrhundert

Werke von Weckmann, Buxtehude und Telemann sowie drei Uraufführungen von Werken für Violine und Orgel von Kuno Kuno Kjærbye, Katharina Roth und Hanne Tofte Jespersen.
Der Komponist und Violinist Kuno Kjærbye studierte am Königlich-Dänischen Musikkonservatorium in Kopenhagen und am New England Conservatory in Boston, USA. Er ist u.a. Mitglied der Dänischen Komponisten¬vereinigung. Kjærbye komponiert symphonische und kammermusikalische, geistliche und weltliche Musik für beinahe alle Instrumente und Gattungen. Unter seinen zahlreichen Auftraggebern sind Orchester und Musikensembles, aber auch Museen wie das Wikingerschiffsmuseum Roskilde.
Der Organist Erik Hildebrandt-Nielsen studierte am Königlich-Dänischen Musikkonservatorium in Kopenhagen, wo er heute selbst unterrichtet. Daneben lehrt er an der Kirchenmusikschule Seeland. Er ist als Organist und Chorleiter der Kirche von Hørsholm tätig und leitet das Hørsholm Schütz Ensemble.

Eintritt frei, Spenden erbeten.


Sonnabend, 29. April, 19.00 Uhr

Alex Potter, Countertenor

Frauke Hesse, Gambe – Michael Fuerst, Orgel

Himmlische Liebe: Göttliche Leidenschaft des Barock

Um 1600 wurde die musikalische Sprache deutlich ausdrucksstärker. Es entstanden zahlreiche eher für den privaten Gebrauch gedachte geistliche Kantaten. In der Kombination der unterschiedlichen Klangfarben von Countertenor, Gambe, Orgel und Cembalo kommen die Texte in den Werken von Buxtehude, Schütz, Purcell u. a. zu voller musikalischer Entfaltung.

Alex Potter – von der Presse als „aufsteigender Stern in der Welt der Countertenöre“ gepriesen – ist ein gefragter Interpret für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Seine Engagements führen ihn auf die Bühnen in ganz Europa, in der Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Thomas Hengelbrock, Lars Ulrik Mortensen, Roland Wilson, Jos van Veldhoven u. v. a. Die musikalische Laufbahn Potters begann bereits als Chorknabe an der Southwark Cathedral in London. Er war Choral Scholar am New College der Universität Oxford und absolvierte zeitgleich ein Studium der Musikwissenschaften. Im Anschluss daran ergänzte er seine Ausbildung im Bereich Alter Musik bei Gerd Türk und Evelyn Tubb an der Schola Cantorum Basiliensis/Schweiz. Potter ist auf zahlreichen CD-Einspielungen zu hören, u. a. auf einer neuen Aufnahme von Bachs H-Moll Messe mit Lars Ulrik Mortensen und Concerto Copenhagen. Mit dem Ensemble Chelycus hat er die CD Vox dilecti mei mit Werken von Johann Rosenmüller eingespielt.
Die Gambistin Frauke Hess studierte Alte Musik an der HfK Bremen bei Hille Perl und machte ihr Konzertexamen mit Auszeichnung. Meisterkurse bei Jordi Savall, Wieland Kujken, Sarah Cunningham, Paolo Pandolfo und Vittorio Ghielmi ergänzten ihr Studium. Von 2007-2013 hatte Hess einen Lehrauftrag an der HfK Bremen. Sie konzertiert national und international mit Ensembles wie dem Balthasar-Neumann-Ensemble, dem Freiburger Barockorchester, Movimento, Cantus Cölln, Sirus Viols, Concerto Cölln, Cordarte, Weserrenaissance Bremen, Boston Early Music Festival Orchestra u. a.
Der gebürtige Amerikaner Michael Fuerst studierte an der Eastman School of Music (USA). Dort hatte er Orgel- und Cembalounterricht bei Russell Saunders und Arthur Haas und war Assistent des Lautenisten Paul O’Dette. 1994 zog er nach Deutschland, wo er als Fulbright-Stipendiat bei Robert Hill an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg seine Studienzeit abrundete. Er war Mitarbeiter eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur deutschen Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts. Neben einer ausgedehnten Konzerttätigkeit im In- und Ausland hat Michael Fuerst an zahlreichen CD-Aufnahmen mitgewirkt – zwei davon wurden mit Echo-Klassik-Preisen ausgezeichnet. Er hat Dozenturen an den Musikhochschulen in Lübeck und Bremen inne und stellt regelmäßig die historischen Tasteninstrumente der Sammlung des Hamburg Museums in einer eigenen Konzertreihe der interessierten Öffentlichkeit vor.

20 €, erm. 17 €


Freitag, 28. Mai, 16.00 Uhr

Vesterbro Sogn Ungdomskor

Frühlingskonzert

 
Der Kinder- und Jugendchor aus der Gemeinde Vesterbro in Kopenhagen. besteht aus 30  Mädchen zwischen 12 und 14 Jahren. Sie werden mit ihren himmlischen Stimmen den Frühling begrüßen.
Eintritt frei, Spenden erbeten


Freitag, 30. Juni, 16.00 Uhr

Christian Skobowsky, Orgel – Anna Reisener, Viola da gamba

„Frau Musica spricht: Die beste Zeit im Jahr ist mein.“ Luthers Choräle in der norddeutschen Musik

Werke von Heinrich Scheidemann, Matthias Weckmann, Dietrich Buxtehude
Christian Skobowsky studierte in Dresden und Halle, bevor er 1993 als Kantor und Organist der Schweriner Paulskirche nach Mecklenburg ging. Von 2002-2007 war er Organist in Freiberg, wo er an den Silbermann-Orgeln des Domes musizierte sowie die Chöre und die Freiberger Dom-Musik leitete. Seit 2007 ist Skobowsky Domorganist in Ratzeburg, wo er auch die Ratzeburger Dommusiken leitet. Christian Skobowsky gastiert als Organist und Continuospieler ebenso wie mit dem Ratzeburger Domchor in ganz Europa, seine besondere Liebe gehört der Alten Musik.
Anna Reisener wuchs in einer Organistenfamilie auf und studiert seit 2013 an der Hochschule für Künste Bremen bei Viola de Hoog Barockvioloncello und Gambe bei Hille Perl. Anna Reisener ist Mitglied des Europäischen Jugendbarockorchesters, mit dem sie ganz Europa bereist hat. Daneben musiziert sie in verschiedenen Kammermusikensembles und als Continuospielerin in Kantaten und Oratorien J. S. Bachs u. a. Mit dem neu gegründeten Barockorchester VOX konzertierte sie auf den Thüringer Bachwochen.

Eintritt frei, Spenden erbeten


Freitag, 28. Juli, 16.00 Uhr

Alessandro Bianchi

Eine musikalische Reise durch Europa

Orgelmusik des Barock aus Italien, Frankreich, Spanien, England und Deutschland. Werke von Frescobaldi bis Vivaldi, Couperin bis Bach.
Alessandro Bianchi wurde in Como geboren und studierte am Konservatorium der Stadt Piacenza Orgelspiel und Orgelkomposition. Er ist Organist der St. Pauls-Basilika im norditalienischen Cantù, Künstlerischer Direktor der Vereinigung der Orgelfreunde von Cantù sowie Organist der Anglikanischen Kirche in Lugano. Er gastierte solistisch bei internationalen Orgelfestivals in Italien und ganz Europa, USA, Mexiko, Brasilien, Argentinien, Uruguay, Hong Kong, Thailand, Singapur, Australien und Südafrika. leitete Meisterklassen in Italien, Spanien, England, Deutschland, Tschechien, den USA, Singapur und in Mexiko und spielte Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen in Europa, den USA und in Brasilien ein.
Eintritt frei, Spenden erbeten.


Freitag, 25. August, 16.00 Uhr

Thomas Cornelius, Orgel  – Magdalena Cornelius, Gesang

"Orgel und Gesang" - europäische Lieder und Opernarien.

Werke von J.S. Bach, W.A. Mozart, Thomas Cornelius, Camille Saint-Saens.
Thomas Cornelius studierte an der Musikhochschule Lübeck (Cembalo, Gesang, Dirigieren) und an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (u. a. Orgel bei Wolfgang Zerer). Weiterführende Studienaufenthalte an der Yale-University in den USA und Impulse u .a. von Thierry Escaich, Ton Koopman, Daniel Roth vervollständigten seine Ausbildung. Er gewann Preise und Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben u.a. beim Internationalen Wettbewerb für Konzertorganisten in Kasan, Russland (2008).
Magdalena Cornelius absolvierte ihr Gesangsstudium an der Musikakademie Breslau (PL) und studierte anschließend Gesang (Alte Musik) in Vicenza (IT). Weitere Kurse und Impulse erhielt sie u.a. von Christian Elßner, Ingrid Kremling und Cheryl Studer. Sie ist Stipendiatin der Dartington International School sowie des Richard-Strauss-Institut in Garmisch-Partenkirchen. Als internationale Opern- und Konzertsängerin sang sie u.a. beim Festiwal Wratislavia Cantans, beim Oper im Berg Festival Salzburg, an der Kammeroper Schloss Rheinsberg sowie beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Ihre solistische Konzerttätigkeit führte sie in viele Länder Europas, nach Brasilien, Japan, Singapur und in die Türkei. Magdalena ist Preisträgerin internationaler Lied- und Oratorium-Wettbewerbe (Polen, Italien und Estland) und erhielt für ihre Solo-CD „Elegie" den Breslauer Musikpreis.
Eintritt frei, Spenden erbeten


Freitag, 29. September, 16.00 Uhr

Martin Erhardt, Orgel  – Milo Machover, Renaissance-Traverse-Flöte und Gesang

Renaissancemusik zum Reformationsjahr.

Werke von und Improvisationen über Josquin Desprez, Johann Walter u. a.
 
Martin Erhardt studierte er an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Blockflöte, Cembalo/hist. Tasteninstrumente und Musiktheorie sowie Frühe Modale Musik am Fontys Conservatorium Tilburg (NL) bei Prof. Dr. Rebecca Stewart und Prof. Maurice van Lieshout. Seit 2006 unterrichtet er Musiktheorie und historische Improvisation an der Weimarer Musikhochschule sowie Blockflöte am Konservatorium in Halle, seit 2009 zudem historische Improvisation an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy Leipzig. 2008 verlieh ihm die Hochschule für Musik in Weimar den Franz-Liszt-Preis. Als Blockflötist, Cembalist, Sänger, Organist und Gambist musiziert er in verschiedenen Ensembles für Alte Musik, wie Wooden Voices, Nusmido, all'improvviso, Cantus Modalis, oder The Playfords.
Milo Machover, geboren in New York und aufgewachsen in Paris, erhielt dort seine erste musikalische Ausbildung. Es folgte ein Studium der Querflöte in Freiburg bei Robert Aitken und Felix Renggli. Er spielte in der Nord¬deutschen Philharmonie Rostock,dem Philharmonischen Orchester Kiel und dem Ensemble für zeitgenössische Musik Chronophonie. Seit 2001 spezialisierte er sich als Sänger und auf der Renaissance-Traversflöte auf Musik des Mittelalters und der Renaissance. Milo Machover war Dozent der Hochschule für Musik Frankfurt. Als Mitglied von Ensembles wie Cantus Modalis, Schola Stralsundensis oder Nusmido. und konzertiert er international.
Eintritt frei, Spenden erbeten.

Freitag, 27. Oktober, 19.00 Uhr

„Musikalisches Tafelkonfekt“: Annette John, Blockflöten  – Susanne Peuker, Renaissance-Laute

„Ein Feste Burg ist unser Gott.“ – Musik Europas der Lutherzeit

Das Konzertprogramm entführt die Hörer in die Welt der Reformation. Luther sah die Musik als Gabe Gottes, aber auch als Ausdrucksmöglichkeit zum Lob Gottes an. Er verfasste selbst Lieder und arbeitete mit zahlreichen Musikern zusammen, die seine Texte vertonten.

In dem Programm erklingen originale Melodien von Martin Luther, Werke seines Freundes und Weggefährten Johann Walter sowie von Balthasar Resinarius und Lucas Osiander, ebenfalls musikalische Wegbereiter der Reformation. Dazu treten populäre Liedmelodien, die von den Komponisten dieser Zeit für Instrumente bearbeitet und mit reichen Verzierungen bedacht wurden, sowie instrumentale Tanzmusik.
Annette John studierte in Würzburg und Bremen und bestand 2004 das Konzertexamen mit Auszeichnung. Sie konzertiert im In- und Ausland, u. a. mit den Ensembles Weser-Renaissance, Orlando di Lasso, Concerto Palatino, Concerto Brandenburg oder der Hannoverschen Hofkapelle, dem Orchester des Boston Early Music Festivals und wirkte bei zahlreichen CD- und Rundfunkaufnahmen mit. Sie ist mehrfache Preisträgerin bei internationalen Wettbewerben. Sie ist Dozentin der Hochschule für Künste Bremen und der Universität Oldenburg und Vizepräsidentin der European Recorder Players Society.
Susanne Peuker studierte Gitarre an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Als Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung absolvierte sie ein Aufbaustudium für Laute bei Stephen Stubbs an der Akademie für Alte Musik in Bremen. Es folgten 1993/94 weiterführende Studien bei Paul O’Dette und Pat O’Brien in den USA. Susanne Peuker tritt regelmäßig als Solistin sowie mit verschiedenen Ensembles im In- und Ausland auf, u. a. mit Musical Delight, Musical Playground, Fortune’s Musicke, den Ensembles Weser-Renaissance Bremen und Elbipolis Hamburg. Sie wirkte bei zahlreichen Rundfunk- und Fernseh-produktionen sowie CD-Aufnahmen mit.
Eintritt 12 €, erm. 10 €


Freitag, 24. November, 19.00 Uhr

Posaunenquartett Opus 4 mit Posaunisten des Gewandhausorchesters zu Leipzig

Wittenberg 2017

Jörg Richter, Alt-Tenorposaune  – Dirk Lehmann, Tenorposaune – Stephan Meiner, Tenorposaune – Wolfram Kuhnt, Bassposaune

Das Programm präsentiert Musik des 16. und 17. Jahrhunderts, in Bearbeitungen, die überwiegend vom Gründer und Leiter des Ensembles Jörg Richter stammen. Sie werden auf Nachbauten historischer Instrumente vorgestellt. Ein Thema sind die Einflüsse aus Italien und Frankreich auf die Musik in Deutschland. So galt für Martin Luther „Josquin ist der noten meister“! Ihm und anderen italienischen Meistern wie Monteverdi oder Carlo Gesualdi werden die Werke deutscher Komponisten wie Thomas Selle, Hans Leo Hassler, Melchior Franck oder Heinrich Schütz gegenübergestellt.

Das Leipziger Gewandhausorchester zählt zu den großen der Welt und auch die kammer-musikalisch besetzten Ensembles genießen großen Ruf. 1994 gründete Jörg Richter, seit 1984 Soloposaunist, das Posaunenquartett OPUS 4.

Eintritt 12 €, erm. 10 €


Freitag, 29. Dezember, 19.00 Uhr

Annegret Siedel, Barockvioline, Margit Schultheiß, Orgel

Bildhafte Musik – Heinrich Ignaz Franz Bibers Rosenkranz-Sonaten 

Das Besondere an dem Zyklus ist, das der Violin-Virtuose und Hofkapellmeister Heinrich Ignaz Franz Biber jeder Sonate einen Kupferstich voranstellte, den seine Komposition interpretiert. Die programmatische Bildhaftigkeit der Musik wird beim Hören der Sonaten deutlich erfahrbar. Dafür verlangte der Komponist sogar für jede Sonate eine andere Stimmung der Violine. Dieser Herausforderung begegnet die Barockgeigerin Annegret Siedel mit dem Einsatz von sieben bis acht Meistergeigen in den entsprechenden Stimmungen bzw. Besaitungen. 


Annegret Siedel studierte in Berlin und war zunächst erste Geigerin im Orchester der Komischen Oper Berlin und im Mozarteumorchester Salzburg. Sie erweiterte ihre künstlerische Ausbildung bei Michael Vogler in Berlin sowie bei Ernst Kovacic in Wien und studierte Barockvioline bei Hiro Kurosaki sowie historische Aufführungspraxis bei Nicolaus Harnoncourt an der Universität Mozarteum Salzburg. Seit 1995 konzertiert Annegret Siedel als Solistin, Kammermusikpartnerin und Konzertmeisterin von Orchestern, die mit historischen Instrumenten barocke, klassische und romantische Musik aufführen. Ihr vielseitiges Violinrepertoire ist durch zahlreiche CD- und Rundfunk¬aufnahmen belegt. Sie konzertiert auf renommierten Konzertreihen und Festivals im In- und Ausland.

Eintritt 12 €, erm. 10 €

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