Benutzerspezifische Werkzeuge

Grafische Sammlung

Aus der Zeit der Gottorfer Herzöge sind keine Grafiken auf Schloss Gottorf erhalten. Dennoch wurden in der über 130-jährigen Geschichte des Museums an die  85.000 Blätter zusammengetragen. Noch aus den Anfängen der Gottorfer Museumssammlung im Kieler Thaulow-Museum stammen die umfangreichen Bestände von Ornamentstichen vornehmlich des 17. Jahrhunderts. Ebenso herausragend sind Arbeiten von Asmus Jakob Carstens, von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein sowie die Porträtzeichnung des Greifswalder Historikers Christian Friedrich Rühs von der Hand Caspar David Friedrichs.
Seit Jahrzehnten gehört der Nachlass des Malers und Weimarer Akademiedirektors Hans Olde genauso zur Sammlung wie eine Reihe von vollständigen grafischen Werken, u.a. von Friedel Anderson, Edgar Augustin, Klaus Fußmann und Jörn Pfab. Unter den klassisch modernen Künstlern befinden sich in der Sammlung größere Werkgruppen von Erich Heckel, Oskar Kokoschka und Christian Rohlfs.
Mit 750 Arbeiten besitzt Schloss Gottorf eine der größten Sammlungen mit Arbeiten von Horst Janssen, die zu einem guten Teil der Großzügigkeit des Künstlers verdankt wird, der einige Jahre regelmäßig Abzüge der entstandenen Blätter schenkte und Gottorf zu seinem "Mausoleum aus Papier" bestimmt hatte.
Weniger umfangreich, aber mit exquisiten Werken vertreten sind: Eduard Bargheer, Conrad Felixmüller, Ernst Ludwig Kirchner, Edvard Munch, Emil Nolde, Max Pechstein, Emil Schumacher und Max Uhlig.
Nach Voranmeldung kann die Grafische Sammlung besucht werden:
Dr. Thomas Gädeke (Stellvertretender Direktor) gaedeke@schloss-gottorf.de / Telefon: 04621 813-228.  

 

Artikelaktionen