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Pop Art aus der Sammlung Großhaus

6. Mai – 21. Oktober / Kreuzstall Schloss Gottorf

Nach einem Werk des Engländers Richard Hamilton aus der Mitte der 1950er Jahre, in dem auf einem Tennisschläger das lautmalerische Wort „Pop“ zu lesen war, wurde die Kunstrichtung benannt, die um 1960 aus den USA kommend die westliche Kunstwelt dominierte. Die zarte Ästhetik von Tachismus und Art Informel und die Schwüre auf das Geistige in der Kunst, das im Ungegenständlichen gesucht wurde, waren wie weggeblasen, als eine vordergründige Gegenständlichkeit aus Werbewelt und Konsum in den Ausstellungshallen und Feuilletons etabliert wurde.
In der Sammlung Großhaus sind die führenden Vertreter der PopArt aus den Vereinigen Staaten wie aus Europa vertreten. Es werden Arbeiten der amerikanischen Künstler Alex Katz, Roy Lichtenstein, Andy Warhol und Tom Wesselmann gezeigt und europäischen Arbeiten von Richard Hamilton, David Hockney, Alan Jones und Fritz Koethe gegenübergestellt. Damit wird auf Gottorf ein gültiger Überblick über die PopArt mit Werken ihrer führenden Vertreter geboten.

Adam Olearius - Die Persianische Reise 

8. März - 6. Juni / Kubus am Lapidarium

Aus der Zeit der berühmten Persianischen Reise werden im Kubus aus dem Bestand der Landesmuseen charakteristische
Stücke gezeigt. Im Mittelpunkt soll dabei eine wertvolle Erstausgabe der Reisebeschreibungen von Adam Olearius
stehen, die der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen im Herbst 2011 von Frau Dr. Doris Schenk als
Geschenk überreicht wurde.

 

Himmel und Erde - Graphiken v. Max Uhlig

20. Mai - 15. Juli / Studio Galerie Klassische Moderne

Der Dresdner Maler (*1937) Max Uhlig zählt zu den wenigen eigenständig modern arbeitenden Künstlern, die sich in der DDR behaupten konnten. Seit 1980 war er auf Ausstellungen in den USA, Frankreich und Großbritannien vertreten. Nach 1989 fand er Eingang in westliche Museen und internationale Aufmerksamkeit. Seine heftige Malerei wirkt nahezu abstrakt, bringt aber ein eigenes, temperamentvolles Bild von Wolken und Landschaft Norddeutschlands, das er in Lithographien und Radierungen umsetzt. Alle ausgestellten Arbeiten gehören der graphischen Sammlung des Museums.

 

Herlinde Koelbl - Spuren der Macht

30. Mai - 15. Juli / Kreuzstall 1. OG

Die gelernte Modedesignerin kam erst 1976 als Autodidaktin
zur Fotografie und arbeitete unter anderem für renommierte
Zeitschriften und Zeitungen wie Stern, Die Zeit und New York
Times. Einen Namen hat sie sich mit einigen Langzeitprojekten
gemacht. Das größte: Von 1991 bis 1998 fotografierte und
interviewte sie jährlich wiederkehrend 15 Persönlichkeiten aus
Politik und Wirtschaft. Unter dem Titel »Spuren der Macht –
Die Verwandlung des Menschen durch das Amt« erschien
1999 ein Bildband mit Aufnahmen von Joschka Fischer,
Gerhard Schröder, Angela Merkel, Arnold Vaatz, Frank Schirrmacher, Renate Schmidt, Monika Hohlmeier und Irmgard
Schwaetzer sowie ein Dokumentarfilm.

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