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Luthers Norden ab 9. Oktober auf Gottorf

Ab 9. Oktober zeigt das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte auf Schloss Gottorf "Luthers Norden", die große Schau zweier Landesmussen zum Reformationsjubiläum. Denn auch wenn Luther selbst nie im Norden weilte, entwickelten seine Ideen dort eine besondere Dynamik. Dies belegt ein gemeinsames Projekt des Pommerschen Landesmuseums und des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte auf Schloss Gottorf bis zum 28. Januar 2018.

Fast alle Gebiete im Norden und rings um die Ostsee schlossen sich der Reformation an. Damit entstand das größte lutherisch geschlossene Gebiet Europas. Die Ausstellung „Luthers Norden“ zeigt die Wege, Personen und entscheidenden Stationen der Ausbreitung und Festigung des neuen Glaubens: in Dänemark, Schleswig-Holstein, Mecklenburg und Pommern. Sie verdeutlicht die einschneidenden politischen und sozialen Änderungen, die dies mit sich brachte: von der Kunst bis hin zum Schulbesuch.

Die Ausstellung ist ab 9. Oktober 2017 bis 28. Januar 2018 auf Schloss Gottorf in Schleswig zu sehen. Schon jetzt geht es aber im Schloss auf einen "Parcours der Reformation". Der blaue Nordpfeil weist den Weg zu 23 Kunstwerken in unserer Dauerausstellung, die grundlegende Aspekte und kulturelle Folgen der Reformation veranschaulichen.

Ebenfalls ein Vorgriff auf die große Lutherausstellung ist René Schoemakers "Cranach Suite". Seit 2. Juni zeigt der Kieler Künstlers seine Werke im Cranach-Saal von Schloss Gottorf, in denen er auf Cranachs Kunst der Reformation antwortet.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog:

Luthers Norden, hrsg. im Auftrag der Nordkirche, des Pommerschen Landesmuseums, der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf in Schleswig, von Kirsten Baumann, Joachim Krüger, Uta Kuhl, Petersberg, 2017. 320 Seiten, 22 x 26 cm, 29,95 €.

Weitere Informationen zur Ausstellung "Luthers Norden" gibt es auf der gemeinsamen Internetseite der beiden Landesmuseen unter http://luthers-norden.de/

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