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Jörg Plickat: Form | Volumen | Ordnung

Lovers, ein Plickat-Werk von 2008
 
Lovers, ein Plickat-Werk von 2008

11. November bis 30. Dezember 2012

Schwergewichtig endete das Gottorfer Ausstellungsjahr 2012 in der großen Reithalle. Denn bis zum 30. Dezember zeigt das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf für knapp zwei Monate die aus Stahl, Bronze oder Stein gestalteten Skulpturen des in Hamburg und Bredenbek lebenden Bildhauers Jörg Plickats. Der wurde zu Ausstellungsbeginn mit dem Kunstpreis der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft ausgezeichnet.
Die erste große Werkschau mit Arbeiten von Jörg Plickat auf der Schleswiger Schlossinsel geht zurück auf die Entscheidung der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft, den international anerkannten Bildhauer, der in Hamburg und Bredenbek lebt und arbeitet, mit dem Kunstpreis der Dr. Dietrich Schulz-Kunststiftung auszuzeichnen. Kulturministerin Anke Spoorendonk würdigte Plickat anlässlich der Ausstellungseröffnung als einen wichtigen Kulturbotschafter des Landes Schleswig-Holstein. "Ihre künstlerische Kreativität, Schaffenskraft und Souveränität als Bildhauer dokumentiert sich seit vielen Jahren in der Modernität der Formensprache Ihrer Werke. Es sind inspirierende Werke, die weltweit, zugleich aber auch regional und bodenständig hier im Lande Anerkennung und Aufmerksamkeit erfahren", sagte Spoorendonk.

Die Ministerin lobte aber auch in Anwesenheit des UV-Nord-Präsidenten Ulli Wachholtz und des Kulturring-Vorsitzenden Martin Kayenburg das Engagement der Wirtschaft. Seit 1985 wird der Kunstpreis der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft an Künstlerinnen und Künstler verliehen, die dem Land Schleswig-Holstein eng verbunden sind. Im Zweijahres-Intervall wird der Preis vergeben, Jörg Plickat ist immerhin schon der 13. Preisträger. Verliehen wird der mit 10.000 Euro dotierte Preis von der Dr. Dietrich Schulz-Kunststiftung, benannt nach ihrem Initiator, dem einstigen Präsidenten der Schleswig-Holsteinischen Unternehmensverbände und Vorsitzenden des Kulturringes.

Jörg Plickat gestaltet seine Skulpturen aus geschnittenen und geschweißten Stahl- und Bronzeplatten in geometrisch-reduzierter Formensprache. Begonnen hat Plickat jedoch mit an der menschlichen Figur orientierten Arbeiten in Stein und Holz. Weißen Mamor und schwaren Diabas verwendet der Künstler weiterhin für seine Werke, weisen diese Kompositionen jedoch seit den 90er Jahren einen tektonischen Aufbau mit klaren geometrischen Formelementen und glatter Oberflächenstruktur auf.

Die Ausstellung
Jörg Plickat
Form | Volumen | Ordung
ist bis zum 30. Dezember in der Reithalle zu sehen.
Die Ausstellung ist geöffnet: Di-Fr. 10-16 Uhr, Sa.+So. 10-17 Uhr. 

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