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Herausragender Kirchenbau

Die zwischen 1245 und 1330 errichtete Klosterkirche gehört zu den herausragenden Bauten der norddeutschen Backsteingotik. Hier finden jeden Sonntag um 9:15 Uhr ev.-luth. Gottesdienste der Kirchengemeinde statt.

Die eindrucksvolle, lichtdurchflutete Choranlage der Kirche zeigt, wie sich die lübisch geprägte norddeutsche Backsteinarchitektur um 1260/70 erstmals von der bloßen Nachahmung ihrer Vorbilder aus Naturstein löste und eigenständige baukünstlerische Lösungen entwickelte. Der heute zu besichtigende Chor der ehemaligen Klosterkirche ist der Rest einer gewaltigen Klosteranlage aus dem 13. Jahrhundert. Die einschiffige Kirche war ursprünglich etwa 60 Meter lang. Das Laienschiff wurde im 18. Jahrhundert in ein Herrenhaus umgebaut. Der Chor blieb als Privatkapelle des jeweiligen Gutsherren erhalten. Mit seiner Errichtung wurde 1238 begonnen. Ihre endgültige Größe erhielt die Kirche um 1260.
Von den drei Gebäuden für den Konvent sind nur noch Reste erhalten. Das westliche Gebäude wurde abgerissen (1835), auf den Grundmauern der anderen stehen eingeschossige Gebäude, die im Mittelalter die gewaltige Höhe des Kirchendaches hatten und den Klosterhof in geschlossenem Viereck einrahmten. Die Ansätze eines Kreuzganges sind im Mauerwerk rings um den Hof erhalten (abgeschlagene Kapitellsteine). Seit dem 18. Jahrhundert wird nur noch der Ostteil des Baus als Kirche genutzt.  

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