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Täglich von 11 bis 18 Uhr

Bäderstraße 42
23743 Grömitz / Ortsteil Cismar

04366-88465-22

service@schloss-gottorf.de

 

Ansprechpartner bei der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen für das Kloster Cismar:

Dr. Christian Walda, Kurator für Gemälde, Kloster Cismar, Kunststiftungen, Ausstellungen

christian.walda@schloss-gottorf.de / Telefon: 04621-813 206

 

„GEDOK unterwegs...“

— abgelaufen

14 Künstlerinnen, drei Orte, vier unterschiedliche Ausstellungen in Schleswig-Holstein - zur Zeit macht das spannende Kunstprojekt "Gedok unterwegs ..." Station in den Ausstellungsräumen von Kloster Cismar.

Die GEDOK Schleswig-Holstein begibt sich auf eine Reise durch das nördlichste Bundesland. Im Mittelpunkt der vier Ausstellungen stehen Lebensreisen in einer immer schneller werdenden Gesellschaft, die Fragen nach Utopie, Orientierung und der Bedeutung von Kunst und Kultur. Die Reise durchs Land beginnt in Lübeck und wird über das Kloster Cismar bis in die Drostei Pinneberg bei Hamburg führen und ein Jahr - bis zum 13. Mai 2012 - dauern. Die GEDOK, der Verband der Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer e.V., ist das älteste und europaweit größte Netzwerk für Künstlerinnen aller Sparten, das schon Künstlerinnen wie Paula Modersohn-Becker und Käthe Kollwitz Heimat und fachliche Unterstützung geben konnte. "GEDOK unterwegs..." ist ein Ausstellungsprojekt, das von der GEDOK-SH, Sparte Bildende Kunst, initiiert wurde und in Zusammenarbeit und Förderung mit dem Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf, der Stiftung Landdrostei Pinneberg und der POSSEHL Stiftung realisiert werden.
Im Mittelpunkt stehen Lebensreisen in einer immer schneller werdenden Gesellschaft, die Fragen nach der Vorstellung von Zukunft, Orientierung und der Bedeutung von Kunst und Kultur. Die Konzepte der Künstlerinnen im Alter von dreißig bis achtzig Jahren wurde durch eine Jury mit Dr. Margret Schütte ( Leiterin Gemäldeabteilung Schloss Gottorf), Dr. Dörte Beier(Kunsthistorikerin), Dr. Alexander Bastek (Leiter Museum Behnhaus Drägerhaus), Stefan Dupke (Geschäftsführer u. künstlerischer Leiter der Stiftung Landdrostei Pinneberg) ausgewählt, unter der Vorgabe, an den vier Ausstellungsorten das Thema "GEDOK unterwegs..." in immer wieder neuen Schritten zu bearbeiten und neue Präsentationsformen zu finden.
Am 10. April um 11.30 Uhr findet der Auftakt in der Essigfabrik Lübeck,  Galerie Essig, Kanalstraße 26-28, 23552 Lübeck, statt.
Nur sechs Tage später, am 16. April um 17 Uhr, entfaltet sich die Ausstellung "GEDOK unterwegs..." erstmalig in ganzer Fülle in den beeindruckenden Räumen des Klosters Cismar. Die Besucher werden in der Ausstellung u.a. auf historische Reisen mitgenommen und in kosmische Utopien entführt. Heimatliche Stiefel und eigenwillige Ruhekissen laden zum Wahrnehmen ein, ebenso wie kontemplative Orte. Die Künstlerinnen verbindet nicht nur das Thema, sondern es wird auch deutlich, dass alle Künstlerinnen immer wieder sehr persönlich die eigene Lebensreise befragen. Witzig und in einer großen Tiefe modelliert die Ausstellung diese Fragen und wendet sich damit an die Besucher. Witz und Betroffenheit stehen dicht beieinander, wenn ein giftgrüner Sarg schon zu Lebzeiten gebaut wird oder eine bunte Farbinstallation die Beklemmung tödlicher Maschinenwelten enthüllt. Skizzenhafte Zeichnungen ergänzen großformatige Landschaftsbilder. Eine Himmeleinkaufsreise mit dem großen Wagen thematisiert Konsumverhalten und erinnerte Bilder einer Zugreise und führt dem Betrachter spöttisch die ausschnitthafte Wahrnehmung seiner Realität vor Augen.

Ausstellende Künstlerinnen (BK):
Monika-Maria Dotzer, Barbara Engel, Janine Gerber, Hildegard Grenzemann Spiller, Karin Hilbers, Annelies Hölscher, Bruni Jürs, Eva-Maria Mehrgardt, Marianne Obst, Marion Inge Otto-Quoos I mioq, Cornelia Regelsberger, Brigitte Schirren, Evelyn Steinmetz, Inken N. Woldsen.
Spartenübergreifend ist die Lübecker Wortwerkerin HannaH Rau (Sparte Literatur) mit literarischen Arbeiten in den Installationen und Objekten von Cornelia Regelsberger (Sparte Bildende Kunst) und Marion Inge Otto-Quoos I mioq (Sparte Bildende Kunst) vertreten.

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