Das Zentrum des mittelalterlichen Klosters war der Kreuzgang,
dessen einstige vierflügelige Anlage in Cismar noch
gut zu erkennen ist. Ebenso wie der Kreuzgang ist auch der
gotische Mönchsbau im 18. Jahrhundert weitgehend abgetragen
worden.
Original erhalten ist der gewölbte Brunnenkeller, ein
langer, zweischiffiger Gewölbekeller, in dem heute
eine sehenswerte Ausstellung zur Geschichte des Klosters
untergebracht
ist. In diesem Keller hat sich die steinerne Einfassung
der 1249 für heilig erklärten Johannisquelle
erhalten.
Nahe der Quelle ist eine Hypokaustenanlage, eine
mittelalterliche
Warmluftheizung, mit der der Speisesaal der Mönche
im darüberliegenden Geschoß beheizt wurde. Dort
befindet sich heute das stimmungsvolle Klostercafé.