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ÖFFNUNGSZEITEN

Jüdisches Museum Rendsburg

Di–Sa 12 bis 17 Uhr
So 10 bis 17 Uhr

oder nach  Vereinbarung

Öffnungszeiten an den Feiertagen:
Heiligabend und 1. Weihnachtstag geschlossen
2. Weihnachtstag 12-17 Uhr geöffnet
Silvester und Neujahr geschlossen

Prinzessinstraße 7–8
24768 Rendsburg
+49(0)4331 44043-0

info@jmrd.de

Besuchen Sie auch unser Eisenkunstgussmuseum Büdelsdorf: Die Eintrittskarte des Jüdischen Museums Rendsburg berechtigt Sie zum Besuch des Eisenkunstgussmuseums in den nächsten 7 Tagen.

KulTour

Sonntags ist der Eintritt ins Jüdische Museum Rendsburg, ins Eisenkunstgussmuseum und in die Museen im Kulturzentrum frei - inklusive Gratis-Kaffee.

 

 

Novembertage starten am 2. November

Novembertage 2017
 
Novembertage 2017

Im Rahmen der traditionsreichen Veranstaltungsreihe „Die Novembertage" (2. bis 30. November) lädt das Jüdische Museum Rendsburg zu zahlreichen, ganz unterschiedlichen Veranstaltungen ein. Zum 30. Mal erinnert das einzige Jüdische Museum Norddeutschlands an die Pogrome im November 1938.

Auch wenn am 9. November mit einer Gedenkveranstaltung der offizielle Auftakt der Novembertage stattfindet, beginnt das Programm eigentlich schon am Donnerstag, 2. November, wenn im Schauburg Filmtheater,
Schleifmühlenstraße 8, in Rendsburg der Film "Die Unsichtbaren – wir wollen leben" anläuft.

Das Programm im Überblick

Donnerstag, 2.11., bis Mittwoch, 8.11, täglich 17 Uhr: "Die Unsichtbaren – wir wollen leben", Film im Schauburg Filmtheater

Berlin 1943: Das Nazi-Regime hat die Reichshauptstadt offiziell für „judenrein“ erklärt. Doch einigen Juden gelingt tatsächlich das Undenkbare. Sie werden unsichtbar für die Behörden. Nur wenige Vertraute wissen von ihrer wahren Identität. „Die Unsichtbaren“ ist ein außergewöhnliches Drama, dessen Drehbuch auf Zeitzeugen-Interviews
basiert.

Eintritt: Do-So 9 € / erm. 5 €,
Mo-Mi 6,50 € / erm. 4,50 €
Kartenvorbestellung: 04331 23777

Donnerstag, 9.11., 20 Uhr: Gedenkveranstaltung für Erich Mahrt, "Gerechter unter den Völkern"

Als erster Schleswig-Holsteiner überhaupt ist der Rendsburger Erich Mahrt (1910-1988) jüngst von der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem als „Gerechter unter den Völkern“ ausgezeichnet worden, weil er während des NS-Regimes seine jüdische Verlobte Wally in Berlin versteckt gehalten und dadurch ihr Leben gerettet hat.
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.

Sonnabend, 11.11., 18 Uhr: Konzert mit Lesung - "Glikl bas Juda Leib", eine musikalische Spurensuche mit La Porta Musicale und Simone Dorenburg

Glikl bas Juda Leib (1645 –1724) – auch bekannt unter dem Namen Glückel von Hameln – ist eine herausragende jüdische Persönlichkeit der frühen Neuzeit. Als eine der ersten Frauen in Deutschland hat sie Memoiren verfasst, in denen sie über ihr bewegtes Leben zwischen Hamburg und Metz Zeugnis ablegt. Jüdisches Museum, Betsaal

Eintritt: 15 € / erm. 12 €

 

Dienstag, 14.11., 17 und 19.45 Uhr: "Ein Tag wie kein anderer" - Film im Schauburg Filmtheater

Vor sieben Tagen haben Eyal und Vicky ihren 25-jährigen Sohn beerdigt. Die Shiva, das jüdische Trauerritual, ist nun beendet. Während Vicky schnellstmöglich zur Normalität eines geregelten Lebens zurückkehren
möchte, geht Eyal den entgegensetzten Weg: Er freundet sich mit dem Nachbarsohn Zooler an. Zusammen verbringen sie einen unvergesslichen Tag voller absurder Situationen und finden gemeinsam einen Weg aus der Trauer. Der Film ist eine liebevolle und unterhaltsame Tragikomödie aus Israel mit einem besonderen jüdischen Humor.

Eintritt: 5 € / erm. 4 €
Kartenvorbestellung: 04331 23777


Sonntag, 19.11., 17 Uhr: "Bilder finden – Bruno Schulz: Dichter und Maler", Film im Schauburg Filmtheater

Der galizische Schriftsteller und Maler Bruno Schulz (1892–1942) wurde 1941/42 während der deutschen Besatzung gezwungen, eine von einem SS-Führer okkupierte Villa mit Wandfresken auszumalen. Am 19. November 1942 wurde er von der SS erschossen. Erst 2001 konnten diese faszinierenden Wandmalereien in Drohobycz wiederentdeckt, in einer geheimen Aktion geborgen und illegal nach Israel ausgeführt werden. Sie werden jetzt in der Gedenkstätte Yad Vashem aufbewahrt.

Eintritt: 5 € / erm. 4 €, Kartenvorbestellung: 04331 23777

 

Donnerstag, 23.11., 19 Uhr: Musikalischer Geist aus jüdischem
Kosmos – Konzert mit dem Duo Dickermann/Breith

Der Violinist Marat Dickermann und der Cellist und Konzertmeister Stephan Breith setzen sich seit Jahrzehnten besonders für jüdische Komponisten ein. Für das Konzert im Museum haben sie ein außergewöhnliches Konzertprogramm mit Kammermusik von jüdischen Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts zusammengestellt, deren Rezeption im Musikbetrieb durch die Nazi-Diktatur gebrochen wurde. Es
erklingen hochvirtuose Werke von Darius Milhaud, Hans Gál, Maurice und Leopold Ganz sowie von Erwin Schulhoff.

Eintritt: 15 € / erm. 12 €

Am Vormittag des 23.11. bietet das Duo im Jüdischen Museum ein kostenloses Konzert für Schulklassen ab Grundschulalter an, bei dem Instrumente, Klänge und einzelne Stücke altersgerecht erklärt werden.
Für Anmeldungen und Zeitabsprachen wenden Sie sich bitte an das Jüdische Museum (info@jmrd.de; Tel. 04331 440430).

Mit Unterstützung des Freundeskreises Jüdisches
Museum Rendsburg e.V.

 

Donnerstag, 23.11., bis Mittwoch, 29.11., täglich 17 Uhr
(Schulvorstellungen nach Absprache auch vormittags): Verleugnung - Film im Schauburg Filmtheater

Eine amerikanische Universitätsprofessorin wird unerwartet zur Verteidigerin der historischen Wahrheit, als der britische Autor David Irving sie wegen Verleumdung verklagt. In ihrem jüngsten Buch hatte
Professorin Lipstadt ihm die Leugnung des Holocaust vorgeworfen. Durch das britische Justizsystem in die Defensive gedrängt, steht sie nun gemeinsam mit ihren Verteidigern vor dem absurden Problem, nicht nur sich selbst zu verteidigen, sondern auch beweisen zu müssen, dass der Holocaust tatsächlich stattgefunden hat. Sie lehnt jeden Vergleich ab und
stellt sich vor Gericht ihrem unerbittlichen Gegner...


Eintritt: Do-So 9 € / erm. 5 €
Mo-Mi 6,50 € / erm. 4,50 €
Kartenvorbestellung: 04331 23777

 

Donnerstag, 30.11., 19 Uhr: „Der Weg der Verheißung“ – Vortrag von Joachim Liß-Walther

1937 wurde am Broadway eine der bis dahin teuersten, aufwendigsten und spektakulärsten Produktionen in Szene gesetzt: Das biblische Oratorium „Der Weg der Verheißung“ (The Eternal Road). Bei dieser
Produktion wirkten drei geniale, vom NS-Regime aus Deutschland und Österreich ins Exil vertriebene jüdische Persönlichkeiten zusammen: Der Dichter Franz Werfel, der Komponist Kurt Weill und der Regisseur
Max Reinhardt. Pastor Joachim Liß-Walther, Vorsitzender des Freundeskreises des Jüdischen Museums Rendsburg, wird auf die spannungsreiche Vorgeschichte und den Inhalt des Bibelopus eingehen, einzelne Szenen vortragen und Musikbeispiele von Kurt Weill vorstellen.

Eintritt frei.

 

Das ausführliche Programm gibt es hier.

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