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ÖFFNUNGSZEITEN

Jüdisches Museum Rendsburg

Di–Sa 12 bis 17 Uhr
So 10 bis 17 Uhr

oder nach  Vereinbarung

Zusätzlich am Montag, 1. Mai, und Pfingstmontag, 5. Juni, jeweils von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

Prinzessinstraße 7–8
24768 Rendsburg
+49(0)4331 44043-0

info@jmrd.de

Besuchen Sie auch unser neues Eisenkunstgussmuseum Büdelsdorf: Die Eintrittskarte des Jüdischen Museums Rendsburg berechtigt Sie zum Besuch des Eisenkunstgussmuseums in den nächsten 7 Tagen.

KulTour

NEU ab 30. Oktober 2016: Sonntags ist der Eintritt ins Jüdische Museum Rendsburg, ins Eisenkunstgussmuseum und in die Museen im Kulturzentrum frei - inklusive Gratis-Kaffee.

 

 

Jüdisches Museum Rendsburg: Novembertage

— abgelaufen
Novembertage vom 10. bis 29. November im Jüdischen Museum Rendsburg
 
Novembertage vom 10. bis 29. November im Jüdischen Museum Rendsburg

Im Rahmen der traditionsreichen Veranstaltungsreihe „Die Novembertage" lädt das Jüdische Museum Rendsburg auch in diesem Jahr wieder im Monat November zu zahlreichen, ganz unterschiedlichen Veranstaltungen ein. Zum 29. Mal erinnert das einzige Jüdische Museum Norddeutschlands mit Vorträgen, Konzerten und Kinofilmen an die Pogrome im November 1938. Einige der Veranstaltungen können dank Freunde und Förderer des Jüdischen Museums kostenfrei angeboten werden. Andere Veranstaltungen werden in Zusammenarbeit mit dem Schauburg Filmtheater Rendsburg und dem Kommunalen Kino Rendsburg e.V. angeboten.

Auftakt der Novembertage ist am Donnerstag, 10. November, wenn die ehemalige Leiterin des Jüdischen Museums, Dr. Frauke Dettmer, ihr Buch vorstellt: „Bei uns war der Jude ebenso ein Mensch wie jeder andere.
Lebenswege Rendsburger Juden 1933 bis 1945“ (Wachholtz Verlag). Schlusspunkt setzt am 29. November der Film und das Gespräch zu "Rabbi Wolff - ein Gentleman vor dem Herrn". Im Anschluss an die Filmvorstellungen gibt es in der Schauburg jeweils ein Filmgespräch in Anwesenheit von Rabbiner William Wolff und Regisseurin Britta Wauer.

 

Novembertage 2016 - Das Programm:

 

Donnerstag, 10.11.2016, 19 Uhr

Buchpräsentation Dr. Frauke Dettmer „Lebenswege Rendsburger Juden 1933 bis 1945“

Jüdisches Museum Rendsburg, Betsaal

Dr. Frauke Dettmer, ehemalige Leiterin des Jüdischen Museums Rendsburg, ist unbestritten eine der besten Kennerinnen der jüdischen Geschichte Rendsburgs und der Region. Ihre langjährigen Forschungen zu den Lebenswegen der Rendsburger Juden während des NS-Regimes hat sie jetzt in einem neuen Buch zusammengefasst, das dieses dunkle Kapitel der Stadtgeschichte neu erschließt.

Das Werk erscheint mit großzügiger Unterstützung durch den Freundeskreis Jüdisches Museum Rendsburg e. V., die Brunswiker Stiftung und die Stiftung der Spar- und Leihkasse Rendsburg. Die Einführung hält Günter Neugebauer, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Schleswig-Holstein des Vereins „Gegen Vergessen – für Demokratie e. V.“ Anschließend erläutert die Autorin ihre ganz persönliche Motivation für das neue Buch. Nach der Veranstaltung laden wir Sie zu Gesprächen bei einem Glas Wein ein.

Eintritt frei

 

Donnerstag, 10.11.2016 bis Mittwoch, 17.11.2016, täglich 17 Uhr

Film: Das Tagebuch der Anne Frank

Schauburg Filmtheater, Schleifmühlenstraße 8, Rendsburg

Es ist eins der berühmtesten Dokumente über das Grauen des Holocausts: das Tagebuch der Anne Frank. Ihr Schicksal berührt weltweit, immer noch und immer wieder, und insbesondere junge Menschen. Die UNESCO hat das Tagebuch zum Teil des Weltdokumentenerbes ernannt. Anne Franks Schicksal zu verfilmen ist daher einer besonderen Verantwortung unterworfen. Umso großartiger, dass Regisseur Hans Steinbichler und Autor Fred Breinersdorfer dieser schweren Aufgabe voll und ganz gerecht geworden sind. „Das Tagebuch der Anne Frank“ ist ein herausragender Kinofilm, bewegend gespielt, hochsensibel inszeniert. Ein würdiges filmisches Denk- und Mahnmal. (Programmkino.de)

Deutschland 2015

Länge: 120 Min.

Regie: Hans Steinbichler

Eintritt: 8 € / erm. 5 €

Kartenvorbestellung: 04331 23777

In Zusammenarbeit mit dem Schauburg Filmtheater

 

Dienstag, 15.11.2016, 17 und 20 Uhr

Film: Vor der Morgenröte – Stefan Zweig in Amerika

Schauburg Filmtheater, Schleifmühlenstraße 8, Rendsburg

„Vor der Morgenröte“ ist ein bildgewaltiger historischer Film über das Leben des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig, der auf dem Höhepunkt seines weltweiten Ruhms in die Emigration getrieben wird und angesichts des Wissens um den Untergang Europas verzweifelt. Rio de Janeiro, Buenos Aires, New York, Petrópolis sind vier Stationen im Exil von Stefan Zweig, die ihm die Heimat nicht ersetzen können. Der Film ist brillant besetzt: Josef Hader glänzt in der Hauptrolle des berühmten österreichischen Schriftstellers; an seiner Seite überzeugen Barbara Sukowa als Zweigs erste Frau Friderike, Aenne Schwarz als seine vertraute Sekretärin und zweite Frau Lotte sowie Matthias Brandt in der Rolle des Berliner Verlegers Ernst Feder.

Deutschland/Frankreich/Österreich 2016

Länge: 106 Min.

Regie: Maria Schrader

Eintritt: 5 € / erm. 4 €

Kartenvorbestellung: 04331 23777

In Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Kino Rendsburg e. V.

 

Dienstag, 22.11.2016, 18 Uhr

Vortrag Pastor em. Joachim Liß-Walther „Antijudaismus und Antisemitismus in der Geschichte von Theologie und Kirche − Kleiner Abriss einer großen Verirrung“

Jüdisches Museum Rendsburg, Betsaal

Bereits im Neuen Testament finden sich Textstellen, die antijüdisch interpretiert werden konnten. So zieht sich durch Kirche und Theologie wie ein dunkler, nicht selten blutroter Faden die dogmatische Überzeugung, dass Gott selbst seinen Bund mit seinem Volk Israel aufgekündigt hätte. Der Vortrag soll verdeutlichen, wie sich antijüdische Denkkonstrukte mit Folgen bis hin zu Pogromen und Gewaltausbrüchen niederschlugen. Abschließend sollen thesenartig theologische Einsichten vorgestellt werden, die nach der Shoah als neue Grundlage des Verhältnisses zwischen Juden und Christen erarbeitet wurden.

Pastor em. Joachim Liß-Walther ist seit vielen Jahren als Vorsitzender der „Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Schleswig-Holstein“ tätig.

Eintritt frei

 

Sonnabend, 26.11.2016, 19 Uhr

Konzert: Schmarowotsnik: „Nebbichl – Klesmer und jiddische Lieder“

Jüdisches Museum Rendsburg, Betsaal

Das Kieler Duo „Schmarowotsnik“ mit Christine v. Bülow (Oboe, Englischhorn, Gesang) und Martin Quetsche (Akkordeon, Gesang) hat bereits internationale Preise gewonnen – Klesmer, die traditionelle Instrumentalmusik der Juden Osteuropas, ist heute eben eine echte Weltmusik! Ihre Lieder handeln vom Leben – dem ganzen Leben, mit all seinen Höhen und Tiefen, mit Glück und Leid, Albernheit und sprühender Freude. Wenn Schmarowotsnik zu Oboe, Englischhorn und Akkordeon greifen und singen, kommt eine gehörige Portion Chuzpe dazu, also unverfrorene Dreistigkeit. Dann ist ein jiddischer Blues ebenso zu hören wie eine zweistimmige Schimpftirade oder eine seelenverwandte Melodie aus Skandinavien.

Seit Herbst 2014 ist die zweite Schmarowotsnik-CD „Nebbichl“ erhältlich. Mit ihrem Quartett „Di Chuzpenics“ haben die Kieler zuvor schon fünf CDs veröffentlicht (www.schmarowotsnik.de).

Eintritt 15 €, ermäßigt 12 € (Abendkasse)

Kartenvorbestellung: 04331 25262

 

Dienstag, 29.11.2016, 17 und 19.45 Uhr

Film und Gespräch: Rabbi Wolff – ein Gentleman vor dem Herrn

Schauburg Filmtheater, Schleifmühlenstraße 8, Rendsburg

William Wolff ist Ende achtzig und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London – es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff.

Britta Wauers neuer Film zeigt den turbulenten Alltag von Willy Wolff und beleuchtet seine bewegte Vergangenheit: Bevor er Rabbiner wurde, war er politischer Korrespondent in London; als Kind floh er mit seiner Familie aus Nazideutschland. Rabbi Wolff ist nicht nur das Porträt einer faszinierenden Persönlichkeit, der Film führt auch auf mitreißende Weise in die Welt des Judentums ein und präsentiert einen sehr besonderen deutschen Lebenslauf.

Im Anschluss an die beiden Filmvorstellungen am 29.11. gibt es in der Schauburg jeweils ein Filmgespräch in Anwesenheit von Rabbiner William Wolff und Regisseurin Britta Wauer.

Deutschland 2016

Länge: 95 Min.

Regie: Britta Wauer

Eintritt: 10 € / erm. 8 €

Kartenvorbestellung: 04331 23777

In Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Kino Rendsburg e. V.

 

Das Programm im Überblick hier zum Herunterladen.

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