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ÖFFNUNGSZEITEN

Jüdisches Museum Rendsburg


Di–Sa 12 bis 17 Uhr
So 10 bis 17 Uhr

oder nach  Vereinbarung

Öffnungszeiten an den Feiertagen:
Heiligabend und 1. Weihnachtstag geschlossen
2. Weihnachtstag 12-17 Uhr geöffnet
Silvester und Neujahr geschlossen

Prinzessinstraße 7–8
24768 Rendsburg
04331 44043-0

info@jmrd.de

 

25 Jahre Jüdisches Museum Rendsburg

Fotografin Gisela Floto führte persönlich in ihre Ausstellung ein - zur Freude auch von Torsten Albig (li.) und Stephan J. Kramer.
 
Fotografin Gisela Floto führte persönlich in ihre Ausstellung ein - zur Freude auch von Torsten Albig (li.) und Stephan J. Kramer.

Das zweitälteste Jüdische Museum in Deutschland wurde am 6. November 25 Jahre alt: das Jüdische Museum in Rendsburg. In den Räumen der ehemaligen Synagoge der Rendsburger Prinzessinstraße haben die Landesregierung und der Zentralrat der Juden in Deutschland in einer Feierstunde das Erreichte gewürdigt. "In diesem Museum ist nichts verstaubt, hier wird mit sehr modernen Ansätzen in die Zukunft geblickt", lobte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig.

Für den Leitenden Direktor der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf - seit 2002 Träger des Museums - galt es vor allem Dank zu sagen für eine engagierte Museumsarbeit vom ersten Tag an. "Wir haben uns in erster Linie aber auch bei jenen zu bedanken, die vor weit mehr als 25 Jahren den Wert und die Bedeutung dieses Hauses erkannt haben", betonte Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Gottorf nannte zu allererst Prof. Ole Haack, wandte sich aber auch den zahlreich anwesenden Rendsburgern zu, die seinerzeit als Kommunalpolitiker für die Gründung des Museums eingetreten waren - allen voran der ehemalige Landtagsabgeordnete und SPD-Ratsherr Günter Neugebauer, Alt-Bürgermeister Hans Speck oder auch der Grünen-Vorsitzende Fritjof Wilcken.
Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer, lobte die "großartige Arbeit" des kleinen Rendsburger Hauses. "Glauben Sie mir: Wir in Berlin wissen sehr genau, dass es sie gibt und wie gut sie hier arbeiten", sagte Kramer. Die Feierstunde fand auch für die beiden prominenten Gastredner Albig und Kramer in einem Rundgang durch die gerade erst eröffnete Sonderausstellung mit Fotos von Gisela Floto aus der Talmud-Tora-Schule am Hamburger Grindel einen würdigen Abschluss.

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