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ÖFFNUNGSZEITEN

Jüdisches Museum Rendsburg

Di–Sa 12 bis 17 Uhr
So 10 bis 17 Uhr

oder nach  Vereinbarung

Zusätzlich am Montag, 1. Mai, und Pfingstmontag, 5. Juni, jeweils von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

Prinzessinstraße 7–8
24768 Rendsburg
+49(0)4331 44043-0

info@jmrd.de

Besuchen Sie auch unser neues Eisenkunstgussmuseum Büdelsdorf: Die Eintrittskarte des Jüdischen Museums Rendsburg berechtigt Sie zum Besuch des Eisenkunstgussmuseums in den nächsten 7 Tagen.

KulTour

NEU ab 30. Oktober 2016: Sonntags ist der Eintritt ins Jüdische Museum Rendsburg, ins Eisenkunstgussmuseum und in die Museen im Kulturzentrum frei - inklusive Gratis-Kaffee.

 

 

Oscar Troplowitz - ein Mäzen und sozialer Unternehmer

04. Juli bis 19. September 2010

Vor 120 Jahren wurde die Firma Beiersdorf von dem studierten Pharmakologen und promovierten Geisteswissenschaftler Oscar Troplowitz übernommen und mit seinen bahnbrechenden Erfindungen, z.B. NIVEA, Labello und tesa-Film, zu einem florierenden Konzern gemacht. Neben seiner Eigenschaft als sozial ausgerichteter Unternehmer wandte er sich später auch dem Gebiet der Kunst zu und wurde in seinen letzten Lebensjahren zu einem bedeutenden Mäzen und Unterstützer junger Kunsttalente.

Oscar Troplowitz (1863-1918) entstammte einer jüdischen Familie in Gleiwitz, Schlesien. Obwohl als junger Mann der Kunst zugetan, erlernte er – wohl auf Druck seines Vaters – den Beruf des Apothekers. Neben seinem späteren Pharmaziestudium promovierte er allerdings auch in den Geisteswissenschaften.

1890 kaufte er das Labor von Paul Carl Beiersdorf in Altona und machte aus einer kleinen Firma mit elf Angestellten innerhalb weniger Jahre ein international operierendes und vernetztes Unternehmen. Schnell erwirtschaftete Troplowitz sehr viel Geld, das er einerseits klug in bahnbrechende neuartige Methoden in der Produktentwicklung und Vermarktung investierte. Andererseits ging Troplowitz  frühzeitig dazu über, die Arbeitsbedingungen für seine Mitarbeiter entscheidend zu verbessern und so ein besonders

Die Ausstellung im Jüdischen Museum schilderte eine überaus interessante Biografie, geht auf die Errungenschaften Troplowitz‘ als Erfinder und Vermarkter ein –  allem voran am Beispiel der bekannten Nivea-Produktlinie – und zeigt zum Thema Kunst- und Kulturförderung Werke derjenigen Künstler, mit denen sich Troplowitz umgab, auch Werke aus seiner damaligen Sammlung.

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