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Sammlungsschwerpunkte und Alltagskultur

Ein Besuchermagnet war die Ausstellung über Oscar Troplowitz im Sommer 2010.
 
Ein Besuchermagnet war die Ausstellung über Oscar Troplowitz im Sommer 2010.

Sonderausstellungen im Jüdischen Museum Rendsburg knüpfen zum einen an die Sammlungen an und vertiefen sie. Hierzu gehörten etwa die Ausstellungen
„Max Liebermann“
(2002),
„Ludwig Meidner“
(2003) oder
„Felix Nussbaum“
(2004).
Zum anderen sollen sie die Schwerpunkte ergänzen wie z.B. die Geschichtsausstellungen „Diplomaten, die Juden retteten“ (2004) oder „Die Weiße Rose“ (2005). Ganz bewusst verlassen wir daneben immer wieder den traditionellen Kanon jüdischer Museen mit Ausstellungen wie etwa „Liz Taylor by Bob Willoughby“ (2006), Anlass für uns, über Konversion ins Judentum zu informieren. Oder aber auch die Ausstellung über das Lebenswerk des französischen Automobilfabrikanten André Citroen oder des Hamburger NIVEA-Erfinders Oscar Troplowitz. Damit soll einerseits die Schwellenangst gesenkt werden, andererseits  Judentum  als Teil unserer allgemeinen Alltagskultur wahrgenommen werden. Die Resonanz der Besucher bestärkt uns in dieser Konzeption.

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