Die Sammlungen
Die Sammlungen konzentrieren sich auf die Schwerpunkte Religion,
Geschichte und Kunst. Auf der Frauenempore und in dem früher
als „Wintersynagoge“ genutzten Nachbarzimmer werden Feste
und Feiern im Jahr und im Lebenslauf vorgestellt. Im Erdgeschoß
des Schulgebäudes führt die Dokumentation durch die Geschichte
des schleswig-holsteinischen Judentums von den Anfängen
im 16./17. Jahrhundert bis zum Ende 1945 und den gegenwärtigen
neuen Gemeinden. Die dritte Sammlung im ersten Stock der Schule widmet
sich Gemälden und Plastiken von Künstlern, die von den
Nationalsozialisten als Juden verfolgt wurden. Darunter finden sich Werke
berühmter Künstler wie Max Liebermann, aber auch von Künstlern,
deren Bedeutung erst spät erkannt wurde wie Felix Nussbaum,
Anita Rée, Hilde Golschmidt oder die vor allem mit
Kleinplastiken vertretenen Moissey Kogan und Josef Hebroni.
|
|
|
|