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Zwei Landesmuseen unter einem Dach

Die Museumsinsel Schloss Gottorf in Schleswig ist Sitz zweier Landesmuseen. Die Sammlungen der Kunst und Kulturgeschichte reichen vom hohen Mittelalter bis zur Kunst der Gegenwart. Die Archäologie ist Archiv für 120 000 Jahre Landesgeschichte und Schaufenster der aktuellen Forschung. Zur Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf gehören zudem das Freilichtmuseum Molfsee bei Kiel, fünf weitere Museen und ein Forschungsinstitut: das Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie (ZBSA).

Landesregierung fördert Schulexkursionen zur Ausstellung

"Exodus"-Lernwerkstätten für Schulen

Zur viel beachteten Ausstellung "Die Exodus-Affäre" bietet das Jüdische Museum Rendsburg individuell buchbare Vermittlungsangebote an, die sich mit ihren Formaten gezielt an Schulen richten. Wichtig zu wissen: Die Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten fördert Schulexkursionen zu Gedenkstätten wie dem Jüdischen Museum Rendsburg. Infos und Unterlagen zum Download finden Sie am Ende dieses Textes.

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Ausstellung: Schleswig-Holstein und die Gründung Israels

Bis 3. Juni 2018: Die Affäre Exodus.

Die Sonderausstellung „Die Exodus-Affäre“ führt 70 Jahre zurück in die Zeit direkt nach Ende des Zweiten Weltkriegs: 4.500 jüdische Überlebende des Holocaust, die mit allen Mitteln versuchten, an Bord eines schrottreifen Schiffes sich nach Palästina durchzuschlagen, wurden von der britischen Armee auf hoher See abgefangen, zwangsweise nach Deutschland verschifft und über Wochen in der Nähe von Lübeck in Lagern hinter Stacheldraht interniert. Die internationale Empörung darüber war groß – und die Gründung eines jüdischen Staats rückte auf die Tagesordnung der Weltpolitik. Von der einheimischen Bevölkerung Schleswig-Holsteins wurde damals allerdings kaum wahrgenommen, dass sich vor ihrer Haustür Ereignisse mit weltgeschichtlichen Konsequenzen abspielten.

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Landesarchäologe zieht positive Bilanz

Erfolgreiche Spurensuche im Gräberfeld: Besucher begeistert von Haithabu-Ausgrabung

Das Wikinger-Leben unter freiem Himmel – das Motto der aktuellen Museumssaison im Freigelände von Haithabu bildete in den vergangenen sechs Monaten die Aktivitäten rund um die Wikinger Häuser perfekt ab. Zum einen ist da zu nennen das großangelegte Veranstaltungs- und Vermittlungsangebot von Museumsleiterin Ute Drews, denn noch nie gab es seit Eröffnung der Wikinger Häuser Haithabu im Jahr 2005 so viele Aktionen und Programme für die Besucher zu erleben. Zum anderen hat das spektakuläre Gemeinschaftsprojekt des Archäologischen Landesmuseums mit dem Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein und dem ZBSA (Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie) – eine großangelegte Ausgrabung in Haithabu, die vom ersten Tag an für die Besucher erlebbar gemacht wurde – alle Erwartungen mehr als erfüllt.

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Kulturministerin eröffnet Ausstellung im Jüdischen Museum

Die Exodus-Affäre - ein Stück Weltgeschichte

Am Vorabend des 70. Jahrestages hat Schleswig-Holsteins Kulturministerin Karin Prien Donnerstagabend im Jüdischen Museum Rendsburg eine Sonderausstellung zu den spannenden wie irritierenden Ereignissen um die Exodus-Affäre eröffnet. Die ehemalige Synagoge der jüdischen Gemeinde in Rendsburg erinnert an das Schicksal von 4.500 jüdischen Menschen, die 1947 - gerade dem Holocaust entkommen - an Bord der schrottreifen „Exodus“ nach Palästina auswandern wollten, aber von den Briten gewaltsam daran gehindert und schließlich am 8. September in Internierungslager bei Lübeck verbracht wurden.

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Von Gottorf Lab bis zu Ferienspäßen

Viefalt als Prinzip - Angebote für Besucher

Museen tragen heutzutage eine gesellschaftliche Verantwortung, die über das Bewahren, Erforschen und Ausstellen von Artefakten hinausgeht. Besucher und ihre individuellen Bedürfnisse sind integraler Bestandteil musealen Denkens und Handelns. Deshalb bieten die Landesmuseen Schleswig-Holstein Programme für verschiedene Zielgruppen an und versuchen, auch Familien, Kinder und Schulen für Schloss Gottorf zu begeistern.

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Glockentransport mit Wikingerschiff am Ziel

Erik Styrimathr in Ribe angekommen

Der Sommerzug 2017 von Erik Styrimathr fand mit der Übergabe einer Glocke an das Ribe VikingeCenter seinen Abschluss. Das Ziel des diesjährigen Törns des museumseigenen Schiffes war erstmals die Nordsee, um im Wattenmeer Erfahrungen hinsichtlich Verhalten und Seetauglichkeit des Bootes zu sammeln.

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Erstes Etappenziel nach fünf Stunden Fußmarsch

Glockentransport nach Hollingstedt

Die in Haithabu von Sven Hopp gegossene Glocke und für das Ribe WikingeCenter bestimmte Glocke wurde am 17. Juni von Haithabu nach Hollingstedt gebracht. Nach fünfstündigem Fußmarsch und mit Geleitschutz durch die Wikingergruppe Opinn Skjold traf die Glocke an ihrem Ziel ein.

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