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Die Herberge

Herberge

Errichtung: 
874 oder kurz danach
Nutzungsdauer: 
etwa zehn Jahre
Größe: 
12 m x 5,5 m (max.) / ca. 62 qm

Konstruktion: Wandgerüstkonstruktion mit schrägen Außenstützen 
Bei Haus 7 handelt es sich um eine Alternativrekonstruktion von Haus 1 (Grundriss ist gespiegelt). Archäologen kennen meist nur die im Boden verbliebenen Reste von Häusern. Daher nimmt die Zuverlässigkeit von Rekonstruktionen zum Dach hin ab. Eine große Ausnahme ist, dass von diesem Haus das Flechtwerk der Wände und des Giebeldreiecks erhalten blieb, so dass die Wandhöhe (ca. 2 m) und die Dachneigung (40°) sicher rekonstruiert werden können. Dennoch bleiben – insbesondere im Dachbereich – immer noch alternative Rekonstruktionsmöglichkeiten, wie der Vergleich mit Haus 1 zeigt.
Besonderheiten: Im Ostraum werden verschiedene Stadien des Wandaufbaus gezeigt. Dort ist das Dach in einem Bereich zusätzlich mit Lindenbast- bzw. mit Strohseilen gebunden.
Einrichtung: Um am Handelsgeschehen teilzuhaben, kamen viele Reisende nach Haithabu. Hier konnten sie in Herbergen einkehren. Die Ausmaße von Herdplatte und Backofen in diesem Haus lassen es zu, für eine große Anzahl von Menschen Mahlzeiten zu bereiten.

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