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Der Eingang zur Stadt

Errichtung: 
Winterhalbjahr 885/886
Nutzungsdauer 
(mit Reparaturen und Ausbauten): etwa 130 Jahre
Größe: 
41 m x 9,7 m (max.) / ca. 385 qm

Konstruktion: mehrreihige Pfahljochbrücke
Die Jochpfähle (Brückenpfähle) bestehen aus mächtigen Viertelstämmen, von denen jeweils 5 - 6 in einer Reihe ein Joch bilden. Die Jochpfähle tragen ebenso mächtige Jochbalken (Querbalken). Den Oberbau bilden stangenartige Unterzüge (Längsbalken), auf denen die Belagbohlen aufliegen. Diese sind an den Seiten durch sog. Rödelleisten miteinander verbunden.
Besonderheiten: Während die Joche am landwärtigen Ansatz der Landebrücke lediglich aus fünf Pfählen bestehen, wurde der Unterbau ab dem siebten Joch durch das Einfügen eines weiteren Pfahls planmäßig verbreitert. Bei dem noorwärtigen Abschnitt handelt es sich um einen späteren Ausbau der Anlage, der diese um 8,5 m in Richtung Noor verlängerte. An dem Brückenkopf der Landebrücke war um 990-1010 das königliche Langschiff Haithabu Wrack I gesunken.

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