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Der Hafen von Haithabu

Bei der Hafengrabung, der letzten großen Ausgrabung in Haithabu unter der Leitung von K. Schietzel in den Jahren 1979/80, die zunächst primär der Bergung von Wrack 1, einem königlichen Mannschaftsschiff aus dem Ende des 10. Jahrhunderts, galt, fanden sich 1979 innerhalb des Bergebauwerkes neben einer Vielzahl an organischen Kleinfunden z.T. sehr regelmäßig gesetzt Pfahlreihen.
Aufgrund ihrer Anordnung und ihrem bis in unmittelbare Ufernähe reichenden Verlauf wurden diese Pfahlsetzungen schon bald als Unterbauten von Hafenanlagen erkannt. Die Erfolge des ersten Grabungsjahres ließen im folgenden Jahr eine Ausweitung der Ausgrabungen in nördlicher und südlicher Richtung möglich werden, bei der weitere Substruktionen dokumentiert werden konnten und Teile der ufernahen Bebauung angeschnitten wurden.

Forschungen zum Hafen von Haithabu
Bei der Konstruktion der Hafenanlagen handelt es sich um offene, von Wasser durchflossene Pfahlwerke. Der Oberbau der Anlagen – Jochbalken, Unterzüge, Belagbohlen etc. – hat sich nicht erhalten.Im Zuge der Hafengrabung konnte ein Areal von insgesamt 2236m2 archäologisch untersucht werden, in dem abzüglich der Hölzer des Wracks sowie weiteren Schiffsbestandteilen insgesamt 2044 Bauhölzer dokumentiert und 1641 Pfostenstandspuren verzeichnet werden konnten.
Bei der Entschlüsselung des sehr komplexen Gesamtbefundes von Pfählen und Pfostenstandspuren aus diversen Bau-, Reparatur- und Abbruchphasen kann die Dendrochronologie als Hilfsmittel nur in bestimmten Bereichen genutzt werden, während in weiten Teilen auf diese Methode verzichtet werden muß.
Als geeignetes Instrument zur Analyse der Grabungsbefunde hat sich ein GIS erwiesen, mit dem für den Bereich der Hafengrabung nicht nur erstmals sämtliche Befunde, Flächen und Profile in einer Art und Weise vorgehalten werden, daß sie eine adäquate Bearbeitung der Grabung zulassen, sondern auch eine 3D-ähnliche Darstellungsweise ermöglicht, die der Dreidimensionalität der zu bearbeitenden Befunde Rechnung trägt.
Eine Gesamtauswertung der Hafengrabung konnte im Rahmen einer Dissertation von Dr. Sven Kalmring (ZBSA) im Jahre 2010 abgeschlossen werden.

► mehr zur Forschung über den Hafen von Haithabu
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Kære museumsgæster!

Vores udstillingslokaler er lukkede indtil April 2018 på grund af et omfattende renoveringsarbejde.

I perioden fra 1. April til 31. Oktober 2017 byder vi jer dagligt velkommen med et spændende program i det historiske Hedeby område med vikingehusene.

 

Dear Visitors!

Due to extensive renovation work, our exhibition building will remain closed until April 2018.

We look forward to welcoming you daily from 1st April, 2017 - 31st October 2017, with an exciting program on the historic site of the Viking houses in Haithabu.

 

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