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Alltagsleben und Handwerk im Experiment, Mitmachaktionen sowie Theaterpremiere

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Hanars faendir färben Wolle
 
Hanars faendir färben Wolle

Mit gleich mehreren Veranstaltungen bietet das Wikinger Museum Haithabu am 16. und 17. September vielseitige Einblicke in das Leben der Wikinger.

An diesem Wochenende haben die Mitglieder der Wikingergruppe Hànars fraendir Quartier in den Häusern am Haddebyer Noor bezogen. Sie vermitteln ein lebendiges Bild vom Alltag der Menschen, die vor 1000 Jahren in der Handelsmetropole an der Schlei lebten.

In der Reihe „Handwerk im Experiment“ lässt sich Karlheinz Moser-Fiedler über die Schulter schauen. Er zeigt, wie vernietete Eisentöpfe für die Herdstelle der Wikinger entstehen. In seiner Werkstatt fertigt er in historischer Technik Eisenkessel nach archäologischen Funden.

Unter der Anleitung von Sven Hopp können sich große und kleine Wikinger im Umgang mit Pfeil und Bogen zu üben. Das erfordert einiges an Geschick, denn es ist gar nicht so einfach, mit dem Pfeil das Ziel zu treffen. Gleich nebenan besteht die Möglichkeit, sich einen Anhänger in Form eines Thorshammers aus Zinn zu gießen. Mit diesem Schutzamulett hat man den Donnergott Thor garantiert auf seiner Seite.

Am Samstag und Sonntag werden die Wikinger Häuser Haithabu zur Theaterbühne: „Der Fluch des Wikingers“ heißt das Stück um Liebe, Macht und Verrat, das jeweils um 18 Uhr aufgeführt wird (Kosten: 10 € einschl. Eintritt).

Ende September enden die Ausgrabungen im Flachgräberfeld von Haithabu, die u.a. spektakuläre Goldfunde zu Tage brachten. Am Sonntag besteht nun zum vorletzten Mal die Gelegenheit, um 15.30 Uhr an einer öffentlichen Führung teilzunehmen. Bereits um 14 Uhr nimmt der „Streifzug durch Haithabu“ die Besucher auf eine Zeitreise durch die rekonstruierte Siedlung am Haddebyer Noor.

Treffpunkt für beide Führungen ist die Kasse bei den Wikinger Häusern (Kosten: 2 € + Eintritt).

 

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