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Perspektiven
Ziel der Wiederherstellung des Gartens war es, die Parterrebereiche
in ihrer größten Prachtentfaltung der Jahre um 1690
wiedererstehen zu lassen: von den Spiegelmonogrammen Herzog
Christian Albrechts und seiner Gemahlin Friederike Amalie über
die aufwendigen Broderien und die prächtigen, von Freitreppen
flankierten Wasserkaskaden an den Böschungen zwischen den
Terrassen bis zu den einstmals gerühmten Fontainen in der
Mitte einer jeden Terrasse. Lediglich die Boskettzone, die ursprünglich
auch terrassiert und mit Obstbäumen bestanden war, wurde
in ihrer heutigen naturnahen Ausprägung erhalten.
Mit der Eröffnung des Gartens im August 2007 ist das Rekonstruktionsprojekt vorläufig abgeschlossen worden. Dennoch gibt es viele Dinge, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden müssen, um der ursprünglichen Pracht noch näher zu kommen. Dabei ist in erster Linie an die Wiedergewinnung der ehemaligen Größe des Herkulesteiches zu denken, aber auch an einen würdigen Nachfolger für die Amalienburg als point de vue am nördlichen Ende der Mittelachse des Gartens.
Im nächsten Schritt auf dem langen Weg den verlorenen geglaubten Garten wieder zu beleben, werden auf den Terrassen große Kübelpflanzen mit z.B. Orangen- und Zitronenbäumen aufgestellt.
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