Barockgarten und Globushaus

 
    Globushaus Globus Barockgarten Termine Museumspädagogik  
 
       

Globusgarten



Die herausragende Bedeutung des Neuen Werkes beruht neben seiner ungewöhnlichen Anlage als Terrassengarten italienischen Zuschnitts vor allem in seiner Pflanzenvielfalt. Der Barockgarten beherbergte ungefähr 1200 in Schleswig nicht heimische Pflanzen, deren Beschaffung kostspielig war und deren Pflege die Gärtner vor neue Herausforderungen stellte.

Die Mühe lohnte sich, denn die außergewöhnliche Bepflanzung machte den Barockgarten zu einer botanischen Sensation. Obwohl der Garten circa 250 Jahre lang der Pflege entbehrte, haben sich von den rund 1200 Arten bis heute ungefähr 20 erhalten, die nun auch in den angrenzenden Waldgebieten zu finden sind.

Bei der Wiederherstellung des barocken Gartens galt es, diese sogenannten Stinzenpflanzen an ihrem angestammten Ort zu bewahren. Sie wurden kartographisch erfaßt, einzelne Exemplare wurden ausgegraben und am botanischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel vermehrt, um in den kommenden Jahren mit diesen Pflanzen und mit den im Gottorfer Codex wiedergegebenen Arten im Globusgarten einen authentischen Einblick in die frühbarocke Pflanzenverwendung geben zu können.
   
  Startseite
KONTAKT
SITEMAP
IMPRESSUM
Flashmenu