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Der Gottorfer Codex
Neben den heimischen Pflanzen beherbergte der Barockgarten im
17. Jahrhundert zahlreiche exotische Spezies. So gab es dort verschiedene Arten von Zitrusfrüchten, Aloen und
Ananas, welche die Bevölkerung in Staunen versetzten.
Friedrich
III. war stolz auf die Pflanzenpracht des Schloßgartens
und erteilte dem Hamburger Künstler Hans Simon Holtzbecker
(gest. 1671) den Auftrag, ein Florilegium zu erstellen. Dieser
schuf 1649/59 den vierbändigen Gottorfer Kodex, der sich
heute in Kopenhagen befindet. Der umfassende Pflanzenatlas bildet
die Grundlage für die historische Bepflanzung des Barockgartens.
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