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November bis März:

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Sa-So 10-17 Uhr

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Mo-Fr 10-17 Uhr
Sa-So 10-18 Uhr

Schlossinsel 1, 24837 Schleswig

+49(0)4621 - 813 222
kasse@schloss-gottorf.de

►WEGWEISER SCHLOSSINSEL

 

Eine wechselvolle Geschichte

Zwischen einer ersten schriftlichen Erwähnung und der Entscheidung, Schloss Gottorf zum Sitz der schleswig-holsteinischen Landesmuseen zu machen, liegt eine fast 800jährige wechselvolle Geschichte.

Das heutige Schloss auf der Burginsel am Ende der Schlei besaß mehrere Vorläuferbauten, die ursprünglich der Bewachung des schmalen Landweges dienten. Erstmals erwähnt wurde die Burg Gottorf unter Bischof Occo um 1160. Sie diente als Residenz und Festung der Bischöfe aus dem nahen Schleswig, nachdem eine ältere, nordwestlich gelegene Fluchtburg zerstört wurde. 1268 fiel die Anlage im Tausch an Herzog Erik I. von Schleswig.
Unter Herzog Friedrich III. (1597 - 1659) entwickelte sich Gottorf zu einem der bedeutendsten Fürstenhöfe und kulturellen Zentrum in Nordeuropa. Der berühmte Gottorfer Riesenglobus und das "Neue Werk", der sechs Terrassen umfassende Garten, stammen aus dieser Epoche. Es gab regen kulturellen Austausch, so wurden von Schleswig aus Handlungsreisen und Expeditionen bis in den Orient gesandt, und durch eine gezielte Heiratspolitik war das Haus Gottorf mit vielen anderen Fürstenhäusern familiär verbunden.
Erst nach dem zweiten Weltkrieg entwickelte sich auf der Schleswiger Schlossinsel wieder ein derart bedeutendes Kulturzentrum. Denn 1948 entschied die Landesregierung Schleswig-Holsteins, Schloss Gottorf zum Sitz der Landesmuseen für Archäologie und Kunst und Kulturgeschichte zu machen.

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