|
|
| |
|
|
|
Geschichte der Carlshütte
Im Jahr 1827 gründete Marcus Hartwig Holler in Büdelsdorf
die erste Eisengießerei Schleswig-Holsteins. Er nannte
die Hütte nach ihrem Förderer, dem königlich-dänischen
Statthalter Carl Landgraf von Hessen. Auf Reisen durch Preußen,
Sachsen und Skandinavien hatte sich Holler mit dem modernen
Hüttenwesen vertraut gemacht und frühzeitig die Bedeutung
des Eisens erkannt.
Mit der Erfindung des Kupolofens in England gegen Ende des
18. Jahrhunderts konnte man unabhängig von den Hochöfen
das Material Eisen auch in verfeinerter Form gießen.
Nun war es möglich, nicht nur die bisher üblichen,
im Herdbettguß hergestellten Reliefplatten für Öfen
zu produzieren, sondern auch vollplastische Figuren, Zier-
und Gebrauchsgegenstände sowie fein verzierten Schmuck zu entwickeln.
In den 1830er Jahren richtete Holler nach preußischem
Muster eine eigene Kunstgußabteilung ein. Bei den Modellen
orientierte er sich häufig an Vorbildern der Königlich-Preußischen Gießereien zu Berlin, Gleiwitz und
Sayn.
|
|
|
|
|
|