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Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonnabend

12- 17 Uhr

Sonntag

10 - 17 Uhr

Eisenkunstguss Museum:
Ahlmannallee 5
24782 Büdelsdorf
Telefon: 04331-43370-22

Museumsleitung:
Ulrike Ernemann M.A.
E-Mail Adresse: ulrike.ernemann@schloss-gottorf.de

Buchungen und Führungsanfragen:
04621 - 813-333 (Schloss Gottorf)
service@schloss-gottorf.de

Besuchen Sie auch unser Jüdisches Museum Rendsburg: Die Eintrittskarte des Eisenkunstgussmuseums Büdelsdorf berechtigt Sie zum Besuch des Jüdischen Museums im benachbarten Rendsburg am selben und am darauf folgenden Tag.

 

Ein Schmuckkästchen in der Museumslandschaft

Das Eisenkunstgussmuseum in Büdelsdorf ist nach einer aufwändigen Sanierung zu einer Perle in der norddeutschen Museumslandschaft geworden. Nach einer mehrjährigen Umbauphase wurde das 1963 durch die Unternehmerin Käte Ahlmann gegründete Museum am 1. Juli 2016 wieder eröffnet.

Die norddeutsche Museumslandschaft um ein echtes Schmuckkästchen bereichern: Dieses Ziel verfolgt die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf mit der Modernisierung und Neuausrichtung des Eisen Kunst Guss Museums Büdelsdorf. 2012 war das Museum geschlossen worden, um das am 5. Dezember 1963 eingeweihte, durch die Unternehmerin Käte Ahlmann gegründete Museum auf den neuesten Stand zu bringen.

Dabei ging es zunächst nur um die Bausubstanz des von Carl Storgaard geplanten und errichteten Gebäudes, das nach der Enev, der Energiesparverordnung, grundlegend saniert werden musste. Wurde die Modernisierung des Museums durch das Vermächtnis Josef-Severin Ahlmanns, des Sohnes von Käte Ahlmann überhaupt erst ermöglicht, erhielt die Stiftung für die Erneuerung der gesamten Beleuchtungsanlage eine Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

Mit Hilfe dieser Förderung wird die Museumsbeleuchtung komplett erneuert. Vor der Sanierung werden die Objekte des Museums durch 178 Halogenstrahlern mit einer Leistung von jeweils 50 Watt in Szene gesetzt. Diese Strahler werden durch moderne LED Leuchten mit einer Maximalleistung von 12 W ersetzt. Allein durch diese Maßnahme reduziert sich der jährliche Stromverbrauch des Museums von ursprünglich rund 31000 auf 7500 Kilowattstunden, eine Einsparung von 76%. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten beginnt die Neueinrichtung des Museums, wobei inhaltlich und didaktisch neue Wege beschritten werden. Die Exponate werden restaurieriert und für die Zukunft konserviert. Eröffnet wird das "neue" Eisenkunstgussmuseum im Rahmen eines feierlichen Festaktes am 1. Juli 2016 durch den Ministerpräsidenten des Landes, Torsten Albig.

Zur Eröffnung des neuen Eisenkunstgussmuseums hat Ministerpräsident Torsten Albig die Entwicklung der Stadt Büdelsdorf zum „Kulturknoten des Landes“ gelobt. "Für Kulturfreunde ist Büdelsdorf mit der NordArt und der Carlshütte schon lange einen Besuch wert. Jetzt hat die Stadt mit dem Eisenkunstgussmuseum ein weiteres Schmuckstück erhalten"“, sagte der Regierungschef anlässlich der Eröffnung am 1. Juli 2016.

"Museen sind Orte, die begeistern können"

"Ich freue mich, dass die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf nun Träger des Museums ist. Damit wird es auch in Zukunft in guten Händen sein", so der Ministerpräsident. Er erinnerte an die Büdelsdorfer Unternehmerin Käte Ahlmann, die in Eisen gegossene Kunst gesammelt hat und damit den Grundstock für das Museum gelegt hatte. "Ohne sie würden wir heute nicht hier stehen. Ohne sie gäbe es in Schleswig-Holstein kein Eisenkunstgussmuseum. Jetzt ist es unsere Aufgabe, diese einzigartige Sammlung weiterhin der Öffentlichkeit zu präsentiern", sagte Albig. Josef-Severin Ahlmann, der Sohn der Museumsgründerin, hatte ein Großteil seines Privatvermögens dem Museum vermacht, um das Erbe seiner Mutter zu sichern.

"Museen sind Orte, die begeistern können. Aber wir müssen auch darauf achten: Wie erhalten wir eine große Themenvielfalt? Wie begeistern wir Besucherinnen und Besucher?", so Albig. In Büdelsdorf setze das moderne neue Eisenkunstgussmuseum mit seinen einmaligen Exponaten und dem neuen Ausstellungskonzept sehr gute Impulse.

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