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Das "neue" Eisenkunstgussmuseum

Ein neues Museum für das Vermächtnis von Käte Ahlmann: Am 1. Juli hat Ministerpräsident Torsten Albig für die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf das "neue" Eisenkunstgussmuseum in Büdelsdorf eröffnet. Das moderne Museum geht auf die beeindruckende Sammlung der Büdelsdorfer Unternehmerin Käte Ahlmann zurück. Erbaut am historischen Standort der Ahlmann Werke, ist es eng mit der industriellen Geschichte Schleswig-Holsteins verknüpft. Die Sammlung veranschaulicht die Entwicklung des Eisenkunstgusses anhand herausragender Objekte vom späten 15. bis zum 20. Jahrhundert. Das "neue" Museum hat nicht nur eine neue thematische Gliederung erhalten, sondern ist mit seiner Szenografie und dem Einsatz neuester Vermittlungsmedien auf den Stand der Zeit gebracht. Ermöglicht wurde die Modernisierung und Neuausrichtung durch Josef-Severin Ahlmann, den Sohn der Museumsgründerin. Er hatte 2006 einen Großteil seines Privatvermögens der Stiftung Schloss Gottorf vermacht.

Modernes Konzept: Frische Impulse für altes Eisen

Ministerpräsident eröffnet ein "neues" Museum

Zur Eröffnung des neuen Eisenkunstgussmuseums hat Ministerpräsident Torsten Albig die Entwicklung der Stadt Büdelsdorf zum „Kulturknoten des Landes“ gelobt. „Für Kulturfreunde ist Büdelsdorf mit der NordArt und der Carlshütte schon lange einen Besuch wert. Jetzt hat die Stadt mit dem Eisenkunstgussmuseum ein weiteres Schmuckstück erhalten“, sagte der Regierungschef am 1. Juli. Am Eröffnungswochenende 2. und 3. Juli ist zwischen 12 und 17 Uhr der Eintritt frei, am 5. Juli beginnt der reguläre Ausstelungsbetrieb.

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Nach fünfjähriger Bauzeit seit 2. Juli 2016 wieder geöffnet

Das Eisen ist nicht länger stumm!

Eisenkunstguss wird allgemein als altmodisch und spröde verbucht. Dabei hat das Material, das im 19. Jahrhundert außerordentliche Beliebtheit genoss, mit seiner zurückgenommenen und kühlen Anmutung eine besondere Ästhetik. Zudem verbergen sich hinter den Objekten oft spannende kunst- und zeitgeschichtliche Phänomene. Wie aber bringt man gusseiserne Objekte zum „sprechen“? Die Antwort darauf gibt das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte seit 2. Juli 2016 in seinem „neuen“ Eisenkunstgussmuseum in Büdelsdorf bei Rendsburg.

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