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Zehn Jahre Barockgarten von Schloss Gottorf

Barocke Pracht - vor zehn Jahren wieder entstanden
 
Barocke Pracht - vor zehn Jahren wieder entstanden

Der Barockgarten wird in diesem Sommer zehn Jahre alt. Aus diesem Anlass bietet der Leiter des Gottorfer Barockgartens, Dr. Ulrich Schneider, Führungen durch diese einmalige Anlage an.

Nördlich der Schleswiger Schlossinsel ist vor zehn Jahren ein Glanzstück aus der Zeit der herzoglichen Residenz zu neuem Leben erwacht: der Gottorfer Neuwerkgarten, der fast drei Jahrhunderte lang nicht wahrnehmbar war. Im Beisein Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Benedikte von Dänemark und dem damaligen Kulturstaatsminister Bernd Neumann wurde im August 2007 der früheste barocke Terrassengarten nördlich der Alpen feierlich eröffnet. Seitdem sind alle sechs Terrassen des Gartens für die Öffentlichkeit zugänglich - anders als anders als im 17. Jahrhundert, damals war der Besuch des Gartens nur den Gästen des Herzoges vorbehalten.

Leiter des Barockgartens ist Dr. Ulrich Schneider, der im Jubiläumsjahr eine Reihe von Vorträgen rund um den Barockgarten anbietet. Treffpunkt für die Vorträge ist vor dem Globushaus. Der Eintritt in den Garten und zu den Führungen ist frei. 

Die Termine im Überblick:

Sonntag, 21. Mai, 12 Uhr

„Und was kommt jetzt?“

Seit der Eröffnung des Barockgartens hat sich sein Aussehen stark verändert.  Waren es in den ersten Jahren die Unbilden der Natur, von der massenhaften Pflanzenerkrankung bis zur großflächigen Bodenabsenkung, welche die Gärtner tagaus, tagein beschäftigten und den Garten deutlich veränderten, dreht sich die Zukunft um die Ausstattung des Gartens mit Skulpturen. Auf der Grundlage eines Entwicklungskonzeptes von Joachim Jakob und besonders gefördert vom Kulturring der Studien- und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft e.V. wird der Garten in den kommenden Jahren immer wieder durch neue Skulpturen bereichert werden. Die Führung gibt einen Einblick in Zukunft des Gartens von Schloss Gottorf.

Treffpunkt: vor dem Globushaus

 

Sonntag, 25. Juni, 11 Uhr
„Dichtung und Wahrheit“

Am Anfang stand der Wunsch, den Garten der Herzöge Friedrich III. und Christian Albrecht von Schleswig-Holstein Gottorf wieder erstehen zu lassen. Doch wo ursprünglich freies Land war, dehnt sich heute die Stadt Schleswig aus. Eingepfercht zwischen Schloss und Schule, Straße und Wald war die Wiedergewinnung des Gartens von Kompromissen begleitet, die heute fast vergessen sind. Die Führung thematisiert die Diskrepanz zwischen historischem Vorbild, Planungsideal und Rekonstruktionsansätzen des Gottorfer Barockgartens.

Treffpunkt: vor dem Globushaus

 

Sonntag, 16. Juli, 11 Uhr
„Zwischen Kultur und Natur“

Gartenanlagen sind eine getreuer Spiegel der Zeit, in der sie entstehen.  Dies gilt vom mittelalterlichen Klostergarten von St. Gallen bis zur städtischen Grünfläche heutiger Zeit.
Welche Idee eine Garten im 17. Jahrhundert verfolgte und wie sich das „Neue Werk“ von Herzog Friedrich III. und Herzog Christian Albrecht von Schleswig-Holstein Gottorf im Laufe seiner Entstehung wandelte, dies wird im Mittelpunkt dieser Gartentour stehen.

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