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Ein "Geschenk" für Zar Peter

Im 17. Jahrhundert erlebte Schloss Gottorf unter Herzog Friedrich III. eine Zeit wissenschaftlicher und kultureller Blüte. Der ab 1650 auf Wunsch Friedrichs III. von Adam Olearius geplante und von Andreas Bösch gebaute Gottorfer Globus ist Ausdruck dieser neuen Offenheit.
Das Wunderwerk war in der Friedrichsburg, einem Lusthaus, inmitten des prächtigen frühbarocken Neuwerkgartens aufgestellt, wo er sich bis zur Niederlage Gottorfs im Nordischen Krieg im Jahre 1713 befand. Als Zar Peter der Große sich den Globus zum Geschenk erbat, brach man die Friedrichsburg auf und veranlasste den Transport nach St. Petersburg. Dort ist er heute noch im Lomonossow Museum aufgestellt.
Durch einen Brand im 18. Jahrhundert seiner originalen Bemalung beraubt, hat der Globus viel von seiner Authentizität verloren. Lediglich das konstruktive Gerippe wird heute noch als authentisch angesehen.

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Der Gottorfer Globus









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