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Globushaus und Garten in der Winterpause

Winterstimmung am Globushaus und Herkulesteich
 
Winterstimmung am Globushaus und Herkulesteich

Winterpause für Nordeuropas frühesten Terrassengarten und das Gottorfer Globushaus: Die mittlerweile zehnte Saison ist zuende gegangen. Bis zum Frühjahr 2015 bleiben beide Einrichtungen geschlossen.

Im Frühjahr 2015 geht es weiter: Nach nunmehr rund 150.000 Gästen, die seit der Eröffnung des "Achten Weltwunders" im Mai 2005 eine achtminütige Fahrt in der begehbaren Riesenkugel unternahmen, hatte die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf in der Saison 2014 ihr Vermittlungskonzept für das Globushaus und den Garten modernisiert – dank einer umfangreichen Partnerschaft mit den Sparkassen in Schleswig-Holstein. Seit Jahren unterstützen die Sparkassen die Modernisierung der Vermittlungsformen in den Landesmuseen der Stiftung Schloss Gottorf. „Die Sparkassen begleiten die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen gerne auf ihrem innovativen Weg. Moderne Vermittlungstechnik macht einen Museumsbesuch zu einem noch spannenderen Erlebnis und ermöglicht Einblicke, die man auf anderem Wege so nicht bekommen würde. Gemeinsam haben wir uns vorgenommen, sukzessiv alle zur Stiftung gehörenden Museen mit Audioguides und weiteren Medien auszustatten“, so Gyde Opitz, Leiterin des Bereichs Gesellschaftliches Engagement beim Sparkassen- und Giroverband.

An 18 Stationen gibt es künftig weiterhin Informationen zum Barockgarten, spannende Geschichten zur Entstehung, zum Erbauer der Gartenanlage und zur historischen und gegenwärtigen Bepflanzung. Es werden die Spiegelmonogramme auf der ersten Terrasse erläutert, über den Vorgängerbau des heutigen Globushauses berichtet und die Besucher erfahren, wo die verschwundene Amalienburg gestanden hat.

Besonders wichtig war den Verantwortlichen des Projekts auch, dass es Hinweise auf den Pilzbefall der Buchsbaumhecken und Erklärungen zu Neuanpflanzungen gibt. Denn noch immer werfen Besucher, die von der bedauerlichen Buchsbaumkrankheit nichts wissen, dem Team ums Gottorfs Chefgärtner Ralf Mahnke böse Blicke zu.

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