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Globushaus mit dickem Plus in die Jubiläumssaison

Die Faszination, im ersten Planetarium der Welt zu sitzen. Foto: Sparkassen- und Giroverband Schleswig-Holstein
 
Die Faszination, im ersten Planetarium der Welt zu sitzen. Foto: Sparkassen- und Giroverband Schleswig-Holstein

Das Gottorfer Globushaus mit seinem begehbaren Globus wird zehn Jahre alt. Am 12. Juli lädt die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen aus diesem Anlass zu einem Tag der offenen Tür ein. Zwischen 10 bis 18 Uhr gibt es zu Beginn und am Ende des Tages festliche Blasmusik zu hören, Schleswiger Boule-Spieler treffen sich im Barockgarten und der Eintritt ins Globushaus ist an diesem Tag frei. Und wer einen der freien Termine ergattert ist zudem eingeladen, eine Fahrt im Globus zu unternehmen. Das größte Geburtstagsgeschenk wurde der Stiftung Schloss Gottorf bereits 2014 von den Sparkassen in Schleswig-Holstein gemacht. Das neue Vermittlungssystem in Globushaus und Barockgarten - der S-Audioguide - löste im vergangenen Jahr einen regelrechten Run auf den Globus aus. Es kamen über 3200 Besucher mehr als 2013.

Erst in der vergangenen Saison hatte die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf ihr Vermittlungskonzept für das Globushaus und den Garten modernisiert – dank einer umfangreichen Partnerschaft mit den Sparkassen in Schleswig-Holstein. Seit Jahren unterstützen die Sparkassen die Modernisierung der Vermittlungsformen in den Landesmuseen der Stiftung Schloss Gottorf. „Die Sparkassen begleiten die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen gerne auf ihrem innovativen Weg. Moderne Vermittlungstechnik macht einen Museumsbesuch zu einem noch spannenderen Erlebnis und ermöglicht Einblicke, die man auf anderem Wege so nicht bekommen würde. Gemeinsam haben wir uns vorgenommen, sukzessiv alle zur Stiftung gehörenden Museen mit Audioguides und weiteren Medien auszustatten“, so Gyde Opitz, Leiterin des Bereichs Gesellschaftliches Engagement beim Sparkassen- und Giroverband.

Und der Erfolg der Modernisierung hat nicht lange auf sich warten lassen. Die tatsächlichen Besucherzahlen im Gottorfer Globushaus stiegen 2014 im Vergleich zu 2013 von 9.061 auf 12.287 an. Das macht ein sattes Plus von 35 %.

An 18 Stationen gibt es Informationen zum Barockgarten, spannende Geschichten zur Entstehung, zum Erbauer der Gartenanlage und zur historischen und gegenwärtigen Bepflanzung. Es werden die Spiegelmonogramme auf der ersten Terrasse erläutert, über den Vorgängerbau des heutigen Globushauses berichtet und die Besucher erfahren, wo die verschwundene Amalienburg gestanden hat.

Besonders wichtig war den Verantwortlichen des Projekts auch, dass es Hinweise auf den Pilzbefall der Buchsbaumhecken und Erklärungen zu Neuanpflanzungen gibt. Denn noch immer werfen Besucher, die von der bedauerlichen Buchsbaumkrankheit nichts wissen, dem Team ums Gottorfs Chefgärtner Ralf Mahnke böse Blicke zu.

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