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Winter-Vorträge: Auf der Jagd nach der Jagd

Mit Pfeil und Bogen - Copyright: Neanderthal Museum Mettmann
 
Mit Pfeil und Bogen - Copyright: Neanderthal Museum Mettmann

Das Archäologische Landesmuseum überbrückt den langen dunklen Winter traditionell mit einer Vortragsreihe, die sich in jedem Jahr einem neuen Schwerpunkt widmet. Im Winter 2017/18 stehen die einmal im Monat stattfindenden Vorträge unter dem Thema: "Auf der Jagd nach der Jagd - eine archäologische und namenkundliche Spurensuche". Nächster Vortrag ist am Dienstag, 28. November, um 20 Uhr: Die Jagd in Orts-, Flur- und Personennamen Deutschlands.

 

28.11.17: Die Jagd in Orts-, Flur- und Familiennamen Deutschlands, Prof. Jürgen Udolph, Zentrum für Namenforschung, Leipzig

Das Archäologische Landesmuseum in der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf in Schleswig lädt am Dienstag, den 28. November 2017, zu einem weiteren Vortrag in seiner diesjährigen Vortragsreihe „Auf der Jagd nach der Jagd – eine archäologische und namenkundliche Spurensuche“ ein.  Der renommierte Leipziger Namenkundler Prof. Dr. Jürgen Udolph berichtet über: Die Jagd in Orts-, Flur- und Personennamen Deutschlands.

Hinweise auf die Jagd finden wir nicht nur im deutschen Wortschatz (anlocken, auflauern, pirschen, hetzen), sondern auch in zahlreichen Orts-, Flur- und Personennamen. So weisen geographische Namen wie Hirschlecke, Luderholz, Wolfsgarten, Fuchsgrube, Wolfskuhle die zahlreichen Jägerberge, Jagdhütten, Jägerstieg u.a.m. auf die Klein- und Großtierjagd hin. Aber Hinweise auf die Jagd verbergen sich nicht nur in diesen durchsichtigen Namen, sondern auch in zum größten Teil unverständlichen Ortsnamen wie Vaake, Arke, Forst, Finkenherd und Brühl, die man nicht auf Anhieb verstehen kann. Namen als die Zeugen der Geschichte und der „Friedhof der Wörter“ enthalten nämlich altes Sprachgut, das aus dem lebendigen Wortschatz schon längst verschwunden ist.

Das gilt auch für den Bereich der Beizjagd, also die Jagd mit Greifvögeln. Was sich hinter Familiennamen und Ortsnamen wie Bleifuß (!), Havelse, Habighorst, Assfalk, Beißner, Estler, Federspiel oder Schmerl verbirgt, wird im Vortrag dargelegt, wobei auch die durch Umsiedlung, Vertreibung und Flucht (vor allem um und nach 1945) nach Deutschland gelangten baltischen und slavischen Familiennamen, in denen Begriffe für die „Falknerei“, „Beizjagd“ usw. verborgen sind, behandelt werden.

Namen enthalten somit Hinweise auf die Jagd, die mit Hilfe anderer Methoden kaum erkannt werden können.

 

Termin: Dienstag, 28. November 2017, 20 Uhr

Ort: Schloss Gottorf¸ Archäologisches Landesmuseum (Vortragssaal, 2. OG)

Kosten: Eintritt frei

 

Die weiteren Termine:

12.12.17: Mit Bogen, Pfeil und Waffen - Die Technik der steinzeitlichen Jagdgeräte und Waffen, Harm Paulsen, Schleswig

30.01.18: Jagd durch alle Zeiten - Von den Rentierjägern bis zur modernen Beizjagd, Dr. Oliver Grimm und Dr. Ulrich Schmölcke, ZBSA

27.02.18: Starigard/Oldenburg und die Beizjagd bei den Westslawen, Dr. Ralf Bleile, Archäologisches Landesmuseum

 

Die Vorträge beginnen jeweils um 20 Uhr im Vortagssaal von Schloss Gottorf.

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins zur Förderung des Archäologischen Landesmuseums e.V. im Rahmen des Johanna-Mestorf-Kollegs.

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