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Viel Lob für Mooropferplätze-Ausstellung

Das Warten hat sich gelohnt: Die Ausstellung zu den berühmten Mooropferplätzen Thorsberg und Nydam fügt sich gut ein in die großzügigen Räume des westlichen Flügels im 2. Obergeschosses der archäologischen Ausstellung. Der Umzug von der Nydamhalle ins Schloss war vollzogen worden, um die Nydamhalle dem SH Landestheater zur Verfügung zu stellen. Vor diesem Hintergrund sind Nydamboot und Vaaler Einbaum in den nächsten Monaten nicht zu besichtigen.

Die Reaktionen der vielen tausend Besucher am Tag der offenen Tür waren ausnahmslos positiv. Und auch die Museumsmoderatoren, die innerhalb kürzester Zeit die Ausstellung zu den Mooropferplätzen Thorsberg und Nydam in ihrer neuen Umgebung kennenlernen mussten, sind zufrieden mit dem Ergebnis des Umzugs. Im ersten der zwei archäologischen Ausstellungsgeschosse befinden sich die spektakulären Funde vorbei an der Steinzeit im westlichen Flügel des Schlosses.
Im 3. und 4. Jahrhundert n. Chr. kam es im westlichen Ostseegebiet zu erbitterten Kämpfen. Waffen und Ausrüstung der Unterlegenen wurden von den Siegern in heiligen Seen und Mooren geopfert, als Dank an eine hilfreiche Gottheit.
Zwei dieser Opferstätten genießen heute Weltruf: die Moore von Nydam im südlichen Dänemark und von Thorsberg in der Landschaft Angeln. Sie wurden um die Mitte des 19. Jahrhunderts von dem dänischen Archäologen Conrad Engelhardt ausgegraben.
Die Funde von Kriegsbeuteopferplätzen umfassen neben Trachtelementen, Waffen, Reitzubehör und Dingen des täglichen Gebrauchs auch überregional bekannte Standesabzeichen der Heerführer. Dazu gehören goldener Ringschmuck und prachtvolle Gürtelgarnituren. Neben den kostbaren Materialien zeichnen sie sich durch ihr einzigartiges künstlerisches und handwerkliches Niveau aus und gehören zu den eindrucksvollsten Belegen germanischer Kunst.

Zu den aktuellen Forschungen zum Nydamboot

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Opferplätze in der Eisenzeit

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