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Auf Robbenjagd

Am Ende der Mittelsteinzeit bewohnten die Menschen ganzjährig die Meeresküsten von Nord- und Ostsee. Archäologen nennen diesen Zeitabschnitt Erteböllekultur nach einem Fundplatz in Dänemark. Die Ertebölle-Leute waren geschickte Jäger, die mit Pfeil und Bogen oder Speeren Rothirsche, Wildschweine und Rehe erbeuteten. Außerdem wurde das Meer als unerschöpfliche Nahrungsquelle erschlossen: mit Geweihharpunen machte man Jagd auf Robben und Seehunde, die große wirtschaftliche Bedeutung des Fischfanges kennzeichnen Fischzäune, Reusenanlagen und Aalstecher.
Wichtige Neuerungen in der Erteböllekultur sind Gefäße aus Ton bei der Nahrungszubereitung und in der Spätphase erste Hinweise auf Nutztierhaltung und Getreideanbau, die allerdings als Ernährungsgrundlage eine untergeordnete Rolle spielten. Importäxte und -beile aus exotischen Gesteinen zeugen von Kontakt- und Austauschnetzen mit fernen Bauernkulturen im Süden.

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