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Menschen der Eisenzeit

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Die Moorleichen sind der große Anziehungspunkt in der Eisenzeitausstellung. Zahlreiche Grabfunde und die Menschen aus den Mooren verraten viel über die Kulturen vor mehr als 1800 Jahren.

Die zahlreichen Grab- und Moorfunde aus der Zeit von etwa der Mitte des 1. vorchristlichen Jahrtausends bis in das 4. Jahrhundert n. Chr. geben Einblick in die eisenzeitlichen Kulturen Schleswig-Holsteins. Insbesondere die Brandbestattungen auf den Friedhöfen informieren uns zu den Menschen der Eisenzeit. Mit Hilfe anthropologischer Untersuchungen des Leichenbrandes können wir etwas über Geschlecht und Alter der Bestatteten erfahren sowie gelegentlich auch über Krankheiten oder Verletzungen. Die zahlreichen Graburnen und die in ihnen gefunden Gegenstände wie metallene Fibeln und Gürtelteile, Waffen, Arm- und Fingerringe sowie Glasperlen sind typisch für die Trachtausstattung und geben Hinweise auf Geschlecht und soziale Stellung. Funde aus anderen Kulturräumen, beispielsweise aus dem Römischen Reich, zeugen von überregionalen Kontakten.
Aus Schleswig-Holsteins Mooren kamen bis heute etwa 60 Leichenfunde zutage. Der international bekannteste und bedeutendste ist das 1952 entdeckte sogenannte Kind von Windeby. Neueste DNS-Analysen und anthropologische Bestimmungen haben ergeben, dass das Kind 15 bis 16 Jahre alt wurde, Hunger erleiden zu hatte und wohl an einer schweren Zahnerkrankung gestorben ist.

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