Metalle verändern die Welt
Mit dem Beginn der Bronzezeit um 1.700 v. Chr. setzt ein grundlegender gesellschaftlicher Wandel ein. Einflüsse aus dem Süden führen zu einer wachsenden Bedeutung des Individuums. Sie zeigt sich in der Anhäufung von Reichtümern in Gräbern und Horten sowie in neuen Statussymbolen wie Schwertern und Stabdolchen. Waffen dominieren in der Ausstattung der Männer und erlangen eine hohe technische und ästhetische Qualität. In der älteren Bronzeit gelangen erstmals Objekte in die Gräber und Horte, die dem Besitz von Frauen zugerechnet werden können.
Goldgefäße in Schwertgräbern deuten auf eine Verbindung zwischen Kult und weltlicher Macht. Ein umfangreicher Handel versorgt den Norden mit Rohstoffen und anderen Importwaren. Handelsrouten führen überwiegend entlang der Küsten und Flüsse. Boote spielen sowohl im Handel als auch im Kult eine überragende Rolle.
