Benutzerspezifische Werkzeuge

Archäologische Zentralwerkstatt

In der Archäologischen Zentralwerkstatt werden Funde aus anorganischen Materialien wie Metall, Keramik und Stein und organischen Materialien wie Holz, Leder, Textil aus Tier- und Pflanzenfasern, Knochen und Geweih bearbeitet. Zwei Anlagen zur Vakuumgefriertrocknung sorgen für eine die Form bewahrende Trocknung organischer Nassfunde. Eine leistungsfähige Röntgenanlage mit Minifokus liefert Bilder mit hoher Auflösung der inneren Struktur von Objekten. Auf Ausgrabungen werden von uns besonders empfindliche Funde geborgen und ein Bild der Abfolge von Bodenschichten in Form von Lackprofilen gesichert. Neue und alte Funde werden restauriert und für die wissenschaftliche Bearbeitung durch Archäologen und Naturwissenschaftler vorbereitet.
Auch Institutionen außerhalb von Schleswig-Holstein nehmen Leistungen unserer Werkstatt bei schwierigen Konservierungs- und Restaurierungsprojekten in Anspruch. Derzeit bearbeiten wir ein Kammergrab aus Poprad/Slowakei und ein mehr als 17 m langes Schiff aus Düsseldorf. Abgeschlossen sind die Konservierungsarbeiten an zwei weiteren Schiffen aus dem Rhein, nämlich einem 7m langen römischen Flachbodenschiff aus Xanten, zu sehen im dortigen LVR-RömerMuseum, und einem 12 m langen karolingischen Schiff aus Niedermörmter, zu sehen im Rheinischen Landesmuseum in Bonn. Die am besten erhaltene römische Doppelkolben-Druckpumpe von insgesamt 14 gefundenen aus Bertrange/Luxemburg wurde in Schleswig konserviert und wird im Nationalmuseum Luxemburg präsentiert. 

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