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Vortrag zur Wikinger-Forschung

— abgelaufen

Im November 2011 war der Andrang derart groß, dass sich das Archäologische Landesmuseum entschieden hat, Dr. Andres Dobat ein weiteres Mal nach Schloss Gottorf einzuladen. In der bekannten Vortragsreihe des Landesmuseums wird der dänische Archäologe im Rahmen der Vortragsreihe „Neue Forschungen zu den Wikinger“ nochmals über die Entdeckung der Wikingersiedlung in Füsing sprechen – am Dienstagabend 27. März um 20 Uhr.

Unter der Leitung von Dr. Andres S. Dobat aus Aarhus ist 2003 im Mündungsbereich der Füsinger Au eine frühmittelalterliche Siedlung entdeckt und untersucht worden. Das erstaunlich reiche Fundmaterial aus dem Zeitraum zwischen ca. 700 – 1000 n. Chr.verwies von Anfang an auf die besondere Funktion dieses Platzes im Umfeld von Haithabu. Die von der Universität Aarhus begonnenen großflächigen Ausgrabungen legten zum ersten Mal in Schleswig-Holstein große Hallenkomplexe mit zugehörigen Handwerksbereichen frei. Neben einem 2010 entdeckten Langhaus wurden in diesem Jahr die Pfosten eines 32 Meter langen und 9 Meter breiten Gebäudes freigelegt, die zu einer Halle vermutlich aus dem 8. oder 9. Jahrhundert gehören.
In seinem Vortrag wird Dobat, Mitarbeiter der Abteilung für prähistorische Archäologie der Universität Aarhus, die Erforschung und Bedeutung von Füsing detailliert vorstellen.

Der Vortrag findet um 20 Uhr im Vortragssaal von Schloss Gottorf statt, der Eintritt ist frei.

 

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