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Archiv des Archäologischen Landesmuseums

Blick in das Ortsaktenarchiv des Archäologischen Landesmuseums
 
Blick in das Ortsaktenarchiv des Archäologischen Landesmuseums

Die Landesarchäologie ist auf verschiedenste Weise bemüht, das kulturelle Erbe Schleswig-Holsteins zu bewahren, zu erforschen und der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Zu diesem Zweck unterhält und pflegt das Archäologische Landesmuseum ein eigenes Ortsakten und Nachlass-Archiv, in dem seit über 150 Jahren akribisch alle Informationen zu archäologischen Funden und Fundstellen erfasst und langfristig aufbewahrt werden. Für die Funktionsfähigkeit sorgt ein zeitbeständiges Ordnungssystem zur Strukturierung und Erschließung der eingelagerten Archivalien, hier in Form einer analogen Kartei. Das Ortsaktenarchiv umfasst mehrere zehntausend Einträge, die chronologisch geordnet sind und etwa um das Jahr 1830 beginnen. Sie werden ständig aktualisiert und sind nach (Alt)Kreisen und Gemeinden geordnet. Das Archiv beinhaltet neben Fundmeldungen und Ausgrabungsberichten auch Briefe und Auszüge aus den Kieler Sammlungen (KM-Archiv) sowie museumsinterne Dokumente. Einige bedeutende in Sütterlin verfasste Texte liegen inzwischen in transkribierter Form vor. Systematisch gesammelt werden auch die verschiedensten Unterlagen zur Geschichte des Museums und seiner Ausstellungen. Das Nachlass-Archiv bewahrt nicht nur die wissenschaftlichen Hinterlassenschaften in Schleswig-Holstein tätig gewesener Archäologen auf, sondern enthält auch die umfangreichen Bestände des ehemaligen „Ludwig-Roselius-Museum für Frühgeschichte“ in Worpswede, Niedersachsen, und das Grenz-Archiv mit dem „Zentralkatalog der ur- und frühgeschichtlichen Funde von Ostpreußen", einem einzigartigen Kompendium der archäologischen Hinterlassenschaften der ehemaligen deutschen Provinz Ostpreußen.

Zusammen mit der Kartei des Archäologischen Landesamtes Schleswig-Holstein (LA-Kartei am ALSH) sind diese Informationsbestände eine bedeutende Quelle für Wissenschaftler und historisch forschende Laien und können unter bestimmten Voraussetzungen (s. Ansprechpartner) eingesehen werden.

 

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