Archäologisches Landesmuseum

 
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Das Archäologische Landesmuseum

1835 als Außenstelle des dänischen Nationalmuseums, Kopenhagen, gegründet, gehört das Archäologische Landesmuseum heute zu den ältesten und größten archäologischen Museen Deutschlands. Es ist ein Archiv für 120 000 Jahre schleswig-holsteinischer Landesgeschichte und gleichzeitig ein Schaufenster der aktuellen archäologischen Forschung.

Seit 1995 ergänzen die Völkerkundlichen Sammlungen der Christian-Albrechts-Universität den Bestand des Archäologischen Landesmuseums.
Archäologischen Ausstellungen sind ethnologische Ausstellungen an die Seite gestellt. Der Vergleich ist zu wechselseitigem Nutzen: Der archäologische Befund wird durch Beobachtungen aus der Ethnologie erst verständlich; das ethnologische Bild erhält durch den archäologischen Befund zeitliche Tiefe.
Etwa vier Kilometer von der Schloßinsel neben der historischen Stätte am Ufer der Schlei befindet sich das Wikinger Museum Haithabu (Haddeby bei Schleswig). Das reiche archäologische Fundmaterial, Rekonstruktionen und Modelle bieten Einblicke in alle Lebensbereiche des frühen Mittelalters. In der Schiffshalle wird ein originales Langschiff gezeigt.
Den Medienpreis 2005 des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes (SHHB) für den besten Ausstellungskatalog errang der Katalog "Moorleichen in Schleswig-Holstein" des Archäologischen Landesmuseums.

 

 
Moorleiche, Windeby

Zierscheibe, Thorsberg
 
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