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„Digitale Inventarisierung und Bilanzierung“

Vom Papier zur Digitalisierung
 
Vom Papier zur Digitalisierung

Das Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln sind Kernaufgaben des Museums. Die sorgfältige Dokumentation, das Erfassen von Daten und Informationen zu jedem Objekt des gesamten Sammlungsbestandes, ist dabei die Grundlage. Für die Bilanz der Stiftung ist darüber hinaus die Wertermittlung der Bestände erforderlich. Seit Anfang 2016 gibt es ein stiftungsübergreifendes Projekt zur digitalen Inventarisierung und Bilanzierung der Sammlungen.

Die Sammlungen der drei Landesmuseen

Die drei Landesmuseen für Archäologie (ALM), Volkskunde (LMV) sowie Kunst und Kulturgeschichte (LMKK) haben unterschiedliche Sammlungsgeschichten und sammeln nach sehr verschiedenen Kriterien. Die Landesmuseen für Volkskunde und für Kunst und Kulturgeschichte haben ihre Sammlungen in Jahrzehnten gezielt nach eigenen Schwerpunktsetzungen aufgebaut. Das LMKK schätzt seine Sammlung auf rund 120.000, das LMV auf ca. 80.000 Objekte. Anders verhält es sich beim ALM, das alle aus dem Boden geborgenen Funde Schleswig-Holsteins aufnimmt. Entsprechend hoch ist hier die Anzahl von Objekten, insgesamt geschätzte 10-15 Millionen Funde.

Die digitale Inventarisierung

Im Landesmuseum für Volkskunde, seit 2013 mit dem Freilichtmuseum Molfsee fusioniert, wird bereits seit 2006 digital inventarisiert. Die ADSH, die Archäologische Datenbank Schleswig-Holstein, ist seit 2010 in Funktion. Im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte macht ein Pilotprojekt, finanziert vom Freundeskreis Schloss Gottorf e.V., seit 2014 die Arbeit mit der digitalen Datenbank möglich. Die Stiftung SH Landesmuseen Schloss Gottorf arbeitet in allen Fällen mit dem Anbieter DigiCULT zusammen, eine Genossenschaft mit Sitz in Kiel.

Die Bilanzierung

Teil des stiftungsübergreifenden Projektes, das dank der Unterstützung durch das Programm „Kunst auf Lager“ seit Februar 2016 seine Arbeit in den drei Landesmuseen aufgenommen hat, ist auch die Bilanzierung der Sammlungen. Das LMKK hinterlegt für jedes einzelne inventarisierte Objekt eine Summe, denn wir haben es hauptsächlich mit Kunstwerken zu tun, die einen Marktwert haben. In der Volkskunde lassen sich in vielen Fällen ähnliche Objekte auch in Bewertungsgruppen zusammenfassen. Im ALM gibt es weder einen Marktwert für archäologische Funde, noch können die Sammlungsbestände aufgrund ihrer Größe einzeln erfassen lassen. Hier findet eine standortgebundene Erfassung von Verpackungseinheiten statt.

Unser Ziel

Die digitale Inventarisierung dient nicht nur der langfristigen internen Datensicherung. Diese Erfassung wird künftig Arbeitsprozesse innerhalb des Hauses erleichtern, da die Datenbank eine systematische Suche nach Schlagworten, Standort, Herkunft etc. möglich macht. Auf diese Weise werden auch externe Anfragen künftig effektiver bearbeitet werden können.

 

Das Team

 

Projektleitung:

Dr. Kirsten Baumann

Tel: +49 (0) 4621 813 200

Kirsten.baumann@schloss-gottorf.de

 

Team LMKK:

Christine Albrecht, M.A.

Tel: +49 (0) 4621 813 298

christine.albrecht@schloss-gottorf.de

 

Bärbel Matthey, M.A.

Tel: +49 (0) 4621 813 297

baerbel.matthey@schloss-gottorf.de

 

Michael Schröter, B.A.

Tel: +49 (0) 4621 813 297

michael.schroeter@schloss-gottorf.de

 

Team LMV:

Dr. Babette Tewes

Tel: +49 (0) 4621 967614

Babette.tewes@schloss-gottorf.de

 

Petra Springer, M.A.

Tel: +49 (0) 4621 969712

Petra.springer@schloss-gottorf.de

 

Team ALM:

Dr. Ralf Bleile

Tel: +49 (0) 4621 813 302

Ralf.bleile@schloss-gottorf.de

 

Dr. Mechtild Freudenberg

Tel: +49 (0) 4621 813 314

Mechtild.freudenberg@schloss-gottorf.de

 

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